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Corona: Wie wir uns vor Neuinfektionen schützen ...

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der dynamischen Lage diese Seite laufend aktualisiert wird.

Stand: 19. Januar 2022

Die Corona-Maßnahmen bewirken Einschränkungen für das gesamte öffentliche Leben. Dass dies viele Fragen hervorruft, ist uns bewusst. Wir möchten daher die häufigsten Fragen und unsere Antworten mit Ihnen teilen. Sollten wir mit dieser Übersicht nicht alle Ihre Fragen beantworten können, schreiben Sie uns:
infektionsschutz@ordnungsamt.bremen.de

DIE FÜNF WARNSTUFEN IM LAND BREMEN

Am 1. Oktober 2021 trat ein neuer Stufenplan in Kraft. Damit ist die Anzahl derjenigen entscheidend, die an Corona erkrankt in Kliniken aufgenommen sind. Die sog. 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz misst, wie viele Corona-Patienten je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in sieben Tagen aufgenommen werden. Am 10. Januar 2022 trat eine zusätzliche Warnstufe in Kraft, die Stufe 4.

Es gelten nun fünf Warnstufen: 0, 1, 2, 3 und 4. Sie bestimmen, welche Maßnahmen zur Bewältigung der Pandemie gelten.

Stufe 0 – (Hospitalisierungs-Inzidenz 0 bis 1,5): Der Mindestabstand wird empfohlen, ebenso die gängigen Hygieneregeln und das Belüften. Außerdem muss – übrigens in allen fünf Stufen - im Einzelhandel und in Bussen und Bahnen eine medizinische Maske getragen werden. Einrichtungen und Veranstaltungen müssen Hygiene- und Schutzkonzepte vorhalten und in geschlossenen Räumen muss eine Namensliste geführt werden.

Stufe 1 – (H-Inzidenz 1,5 bis 3): Es gelten die Maßnahmen der Stufe 0 und darüber hinaus: Überall dort, wo es Publikumsverkehr gibt, gilt in Innenräumen die 3G-Regel. Das heißt, Geimpfte, Genesene oder Getestete dürfen an Veranstaltungen teilnehmen, in Restaurants essen, ein Theater oder einen Club besuchen – und zwar ohne maximale Besucherzahl und Abstandsregeln und auch ohne Maskenpflicht.

Stufe 2 – (H-Inzidenz 3 bis 6): Es gelten die Maßnahmen der Stufe 0 und darüber hinaus: Überall dort, wo es Publikumsverkehr gibt, gilt in Innenräumen die 2G-Regel. Dann ist der Zutritt nur für Geimpfte und Genesene möglich, ohne maximale Besucherzahl und Abstandsregeln und auch ohne Maskenpflicht. In dem Fall sind Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ohne Weiteres, Jugendliche ab 16, wenn sie eine Schulbescheinigung vorlegen, sowie Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, von der 2G-Regel ausgenommen. Letztere müssen ein negatives Testergebnis und eine ärztliche Bescheinigung vorweisen. Zudem muss der Mindestabstand außerhalb der eigenen Wohnung wieder eingehalten werden. Ansonsten gilt in Innenräumen Maskenpflicht.

Stufe 3 – (H-Inzidenz über 6): Es gelten die Maßnahmen der Stufe 2. Darüber hinaus gelten die 2G+-Regeln in Clubs, Bars, Diskotheken und Festhallen.

Stufe 4 – (H-Inzidenz über 9): Es gelten die Maßnahmen der Stufe 3. Darüber hinaus gelten die 2G+-Regeln überall dort, wo zuvor 2G oder 3G galt, also auch in der Gastronomie und in Kultureinrichtungen wie Theater und Kino u.a. In Behörden haben nur geimpfte, genesene und getestete Besucherinnen und Besucher Einlass (3G).
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind von den 2G+-Regeln ausgenommen. Ausgenommen von der Testpflicht sind auch alle Personen in den ersten drei Monaten nach ihrem vollständigen Impfschutz, Personen mit Auffrischungs- bzw. Boosterimpfung und Personen, die innerhalb der vergangenen drei Monate eine Corona-Infektion nachweisen können oder die nach ihrer Infektion eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, die nicht länger als drei Monate zurückliegt.

FRAGEN & ANTWORTEN (FAQ)

Aktuell gilt in Bremen die Stufe 4.

➡️ Wir müssen verhindern, dass sich die Omikron-Variante schnell ausbreitet. Daher müssen Kontakte reduziert werden. Das gilt für Ungeimpfte wie auch für Geimpfte und Genesene.

➡️ Private Treffen sind begrenzt auf maximal 10 Personen. Das gilt im Innen- wie im Außenbereich. Und sowohl für Geimpfte und Genesene wie auch für Ungeimpfte. Kinder unter 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Sobald eine ungeimpfte Person mit dabei ist, gelten - wie bisher - strengere Regeln: Dann ist ein Treffen auf den eigenen Haushalt und höchstens zwei weiteren Personen beschränkt.

3G steht für Geimpfte, Genesene und Getestete. 2G steht für Geimpfte und Genesene. Bei 2GPlus bzw. 2G+ wird zusätzlich der Nachweis eines negativen Testergebnisses verlangt. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind von der 2G+-Regel ausgenommen.

Welche Warnstufe gilt, hängt nun entscheidend davon ab, wie viele an Corona erkrankte Menschen in den Kliniken sind. Die sog. 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz beschreibt, wie viele Corona-Patientinnen und Corona-Patienten bezogen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in sieben Tagen aufgenommen werden.

Ein Testnachweis ist entweder ein negatives Schnelltestergebnis aus einem Testzentrum oder ein negativer PCR-Test. Der Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, der PCR-Test nicht älter als 48 Stunden. Schnelltests im Rahmen eines betrieblichen Testkonzepts werden ebenfalls anerkannt. Außerdem kann vor dem Betreten der jeweiligen Einrichtung ein Selbsttest unter Aufsicht einer verantwortlichen Person durchgeführt werden. Ein solcher Test kann jedoch nur in dieser einen Einrichtung genutzt werden, ein Zertifikat kann nicht ausgestellt werden.

Personen mit einem vollständigen Impfschutz, der nicht länger als drei Monate zurückliegt oder Personen mit einer Auffrischungs- bzw. Boosterimpfung benötigen keinen Test. Das gilt auch für Genesene, die eine Corona-Infektion innerhalb der vergangenen drei Monate nachweisen können. Genesene mit Boosterimpfung brauchen in den ersten drei Monaten nach ihrer Auffrischung auch keinen Test. Beachten Sie bitte die Besonderheiten, wenn Sie mit Johnson & Johnson geimpft wurden. Mehr dazu auf der Internetseite der Senatorin für Gesundheit

Kinder unter 16 Jahren müssen keinen Testnachweis vorzeigen, weil sie ohnehin regelmäßig in der oder für die Schule getestet werden. Bei Jugendlichen über 16 Jahren, die noch zur Schule gehen und sich dort oder dafür regelmäßig testen, reicht eine Schulbescheinigung aus.
Besonderheit während der Schulferien: Weil Schülerinnen und Schüler in dieser Zeit nicht über die Schulen regelmäßig getestet werden, müssen auch sie für Bus und Bahn einen negativen Test vorlegen oder nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind. Das gilt für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren.

Ja, 2G gilt im Einzelhandel. Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs wie etwa Supermärkte, Apotheken, Drogeriemärkte. Ausnahmen sind möglich für all jene, für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. Diese benötigen einen aktuellen Test. Eine Ausnahme besteht auch für Kinder und Jugendliche.

Ab der Warnstufe 4 gilt 2G+ auch in der Gastronomie und in Kultureinrichtungen, bei körpernahen Dienstleistungen, bei Sport in Innenräumen sowie in Hotels bei Anreise und zweimal die Woche bei mehrtägigem Aufenthalt. Von dem zusätzlichen Testnachweis ausgenommen sind Personen in den drei Monaten nach ihrer zweiten Impfung und alle mit Auffrischungs- bzw. Boosterimpfung. Ausgenommen von 2G+ sind auch Genesene, deren Infektion nicht mehr als drei Monate zurückliegt oder die eine Boosterimpfung haben, die ebenfalls nicht mehr als 3 Monate zurückliegt sowie Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Beachten Sie bitte die Besonderheiten, wenn Sie mit Johnson & Johnson geimpft wurden. Mehr dazu auf der Internetseite der Senatorin für Gesundheit

In Bremen wurden schon zum 24. Dezember 2021 Clubs und Diskotheken geschlossen.

In Bussen, Bahnen und Zügen und beim Einkauf in Supermärkten sowie im Einzelhandel ist das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske Pflicht. Seit 1. Januar 2022 muss in Bussen und Straßenbahnen eine FFP2-Maske getragen werden. Ab 10. Januar 2022 gilt in der Warnstufe 4 die FFP2-Pflicht auch im Einzelhandel. Ab dem 24. Januar 2022 gilt in der Warnstufe 4 die FFP2-Pflicht auch in Geschäften des täglichen Bedarfs, also auch in Supermärkten, Bäckereien, Drogeriemärkten, Apotheken u.ä.
Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder unter 6 Jahren und Personen, denen es aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Ausnahmen gelten auch für gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen. Es ist hilfreich, einen entsprechenden Beleg dabei zu haben, um Nachfragen oder Diskussionen in der konkreten Situation zu vermeiden.

Maskenpflicht gilt auch für alle Schülerinnen und Schüler, in allen Jahrgangsstufen.

Wer sich in diesen Bereichen weigert, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen, muss mit einem Bußgeld von mindestens 50 Euro rechnen.

Ja, auf jeden Fall. in den Innenräumen der Lokale müssen Name und Kontaktdaten entweder per App hinterlassen oder in einer Namensliste eingetragen werden. Draußen ist es nicht erforderlich, sich zu registrieren.

Informationen zu den neuen Quarantäne-Regelungen finden Sie auf der Internetseite der Senatorin für Gesundheit

Zu allen Details, auch zu Ihren Pflichten während der Quarantäne, wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt, telefonisch unter 0421 361 15 113 oder per Mail an office@gesundheitsamt.bremen.de

Wenn Sie Kontaktperson sind, müssen Sie nicht in Quarantäne, wenn Sie vollständig geimpft sind oder eine Corona-Erkrankung mit Symptomen durchgemacht haben. Beachten Sie bitte die Besonderheiten dazu auf der Internetseite der Senatorin für Gesundheit
Egal ob geimpft oder nicht: Wenn Ihr Schnelltest oder Ihr PCR-Test positiv ist, müssen Sie auf jeden Fall in Quarantäne.

Wer sich über die Regionen informieren möchte, die als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgeführt werden: www.rki.de.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch auf der Homepage des Bundesgesundheitsministeriums hier und der Gesundheitssenatorin hier.

Informationen in Zusammenhang mit Kitas und Schulen finden Sie hier.

Entschädigungsberechtigt sind insbesondere folgende Personengruppen:

  • mit dem Corona-Virus infizierte (sofern keine Krankschreibung vorlag)
  • Kontaktpersonen
  • Sorgeberechtigte, die ihrem Beruf nicht nachgehen können, weil KiTas oder Schulen aufgrund behördlicher Anordnung vorübergehend geschlossen wurden.

Wer sich frei entscheidet, sich nicht impfen zu lassen, und dann in Quarantäne gehen muss und nicht arbeiten kann, hat seit dem 1.12.2021 keinen Anspruch mehr auf Entschädigung bei Verdienstausfall. Gleiches gilt, wenn man eine "vermeidbare Reise" in ein Corona-Risikogebiet mit hohen Infektionszahlen im Ausland gemacht hat und dann nach der Rückkehr in Quarantäne muss.

Nein. Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gibt es weiterhin.

Verstöße können mit Bußgeldern, Geldstrafen oder einer Freiheitsstrafe bis zu zwei bzw. bis zu fünf Jahren sanktioniert werden. Die Teilnehmenden können des Veranstaltungsortes verwiesen und die Örtlichkeit oder der Betrieb geschlossen werden.

Der Bußgeldkatalog benennt konkret, was Regelverstöße kosten.

Öffentliche oder nichtöffentliche Versammlungen nach Art. 8 GG sind von den Beschränkungen ausgenommen. Sie sind, sofern es sich nicht um eine Eil- oder Spontanversammlung handelt, der zuständigen Versammlungsbehörde spätestens 48 Stunden vor ihrer Bekanntgabe telefonisch, schriftlich oder per Mail anzuzeigen. Die zuständige Behörde kann die Versammlung verbieten, beschränken oder mit Auflagen versehen.

Die aktuelle Allgemeinverfügung zur Rechtsverordnung finden Sie hier.
Bitte beachten Sie, dass es unter www.gesetzblatt.bremen.de weitere Änderungsverordnungen geben kann.