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Corona: Schutz vor Neuinfektionen mit dem Covid-Virus SARS-CoV-2

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der dynamischen Lage diese Seite laufend aktualisiert wird.

Stand: 13. September 2021

Die Corona-Maßnahmen bewirken Einschränkungen für das gesamte öffentliche Leben. Dass dies viele Fragen hervorruft, ist uns bewusst. Wir möchten daher die häufigsten Fragen und unsere Antworten mit Ihnen teilen. Sollten wir mit dieser Übersicht nicht alle Ihre Fragen beantworten können, schreiben Sie uns:
infektionsschutz@ordnungsamt.bremen.de

Fragen & Antworten

Aktuell überschreitet Bremen den Schwellenwert von 35. Der Zugang zu den folgenden Einrichtungen ist nur für Personen mit vollständigem Impfschutz, für Genesene oder Personen mit negativem Ergebnis einer Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus möglich (3-G-Regel). Ausgenommen von der Nachweispflicht sind Kinder bis zum 14. Lebensjahr.

  • Krankenhäuser, Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe
  • Gastronomiebetriebe, Clubs, Diskotheken, Festhallen, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Theater, Opern, Kinos, Konzerthäuser, Prostitutionsstätten und Prostitutionsfahrzeuge nach dem Prostituiertenschutzgesetz zur Ausübung der Prostitution, Swingerclubs, Saunen, Studios für Elektrostimulationstraining, Fitnessstudios, Schwimmbäder, Spaßbäder, Sportanlagen, Messen, Kongresse, gewerbliche Ausstellungen, Spezialmärkte, Jahrmärkte, Flohmärkte und ähnliche Veranstaltungen, Freizeitparks, Spielplätze, Kletterhallen, Kletterparks und sonstige Vergnügungsstätten jeweils in geschlossenen Räumen
  • Veranstaltungen (ausgenommen sind religiöse Veranstaltungen) und Feste in geschlossenen Räumen außerhalb der eigenen Wohnung
  • Die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen
  • Die Ausübung von Sport in geschlossenen Räumen (ausgenommen ist Schulsport)
  • Beim Aufenthalt in Beherbergungsbetrieben (Test bei Anreise und zwei Mal je Woche bei mehrtägigem Aufenthalt)

Für Bremen gilt derzeit Folgendes:

1. Ein Haushalt kann sich mit einem weiteren Haushalt unabhängig von der Personenzahl treffen. Alternativ dürfen sich bis zu 10 Personen treffen. Kinder bis einschließlich 14 Jahre und Begleitpersonen von Menschen, die diese aufgrund von Alter, Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Behinderung benötigen, sind dabei nicht einzurechnen. Gleiches gilt für Personen, die einen vollständigen Impfschutz gegen das Corona-Virus oder eine Corona-Infektion innerhalb der vergangenen sechs Monate nachweisen können. Ein vollständiger Impfschutz besteht ab dem 15. Tag nach der abschließenden Impfung.

2. Kontaktnachverfolgung: Alle Einrichtungen, Betriebe oder Veranstaltungen, die laut der Corona-Verordnung öffnen dürfen, sind dazu verpflichtet, den Namen und die zugehörige Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sowie den Zeitpunkt des Betretens und Verlassens von je einer Person der anwesenden Haushalte zu dokumentieren. Das gilt auch für die Gastronomie. Verkaufsstätten sind ausgenommen.

3. Veranstaltungen MIT MINDESTABSTAND von 1,5 Metern können mit bis zu 25.000 Personen durchgeführt werden, wenn ein Schutz- und Hygienekonzept vorhanden ist und eine Namensliste der teilnehmenden Personen geführt wird. Bei Veranstaltungen in einem Betrieb muss das Schutz- und Hygienekonzept um Regelungen zum Arbeitsschutz ergänzt werden. Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Personen sind Großveranstaltungen, die durch die Ortspolizeibehörde und das zuständige Gesundheitsamt genehmigt werden müssen. Dies gilt nicht für Messen und Kongresse, solange der Inzidenzwert unter 50 bleibt. Teilnehmende von Großveranstaltungen müssen vor Eintritt ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesungsnachweis vorlegen.

Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen und höchstens 5.000 Personen in geschlossenen Räumen oder mit mehr als 1.000 Personen und höchstens 5.000 Personen unter freiem Himmel müssen mindestens zwei Tage vor Beginn bei der zuständigen Ortspolizeibehörde angezeigt werden.

Bei Veranstaltungen in Innenräumen mit mehr als 500 Personen muss eine technische Lüftung mit Frischluftzufuhr vorhanden sein. Der erforderliche Mindestabstand reduziert sich auf 1 Meter, wenn im Hygiene- und Schutzkonzept eine Sitzplatzpflicht oder eine vergleichbare Maßnahme geregelt ist. Zudem muss in Innenräumen ebenso eine technische Lüftung mit Frischluftzufuhr vorhanden sein.

Veranstaltungen OHNE ABSTAND sind mit bis zu 150 Personen in Innenräumen und bis zu 250 Personen unter freiem Himmel erlaubt. Der Zugang zur der Veranstaltung muss kontrolliert sein und eine Namensliste der teilnehmenden Personen muss geführt werden. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen vor Eintritt ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesungsnachweis vorlegen.

Bei Veranstaltungen in Innenräumen müssen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Eintritt ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesungsnachweis vorlegen. Hiervon ausgenommen sind religiöse Veranstaltungen.

4. Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen dürfen unter strengen Hygieneregeln besucht werden. Zutritt ist mit einem höchstens 24 Stunden alten negativen Testergebnis erlaubt. Ausgenommen sind nur vollständig Geimpfte und Genesene. Gäste müssen sich anmelden und registrieren sowie eine FFP2-Maske tragen. Zu Details informieren Sie sich bitte vorab in der entsprechenden Einrichtung.

5. Besuche im Krankenhaus sind wieder möglich, jedoch mit Einschränkungen. Der Zutritt ist auf tagesaktuell Getestete, Geimpfte und Genesene beschränkt. Gäste müssen den Mindestabstand einhalten sowie eine FFP2-Maske tragen. Zu Details informieren Sie sich bitte vorab bei dem jeweiligen Krankenhaus.

6. Informationen in Zusammenhang mit Kitas und Schulen finden Sie hier.

DARÜBER HINAUS IST IN BREMEN FOLGENDES ZU BEACHTEN:

Ausgenommen von allen Testpflichten sind alle Personen, die einen vollständigen Impfschutz gegen das Corona-Virus oder innerhalb der vergangenen sechs Monate eine Corona-Infektion nachweisen können. Ein vollständiger Impfschutz besteht ab dem 15. Tag nach der abschließenden Impfung. Der Nachweis über eine Infektion muss mittels eines PCR-Tests erfolgt sein und gilt für sechs Monate nach der Testung.

Bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs sowie an Haltestellen und beim Einkauf in Supermärkten sowie im Einzelhandel ist das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske Pflicht. Für Kinder zwischen 6 und 15 Jahren reicht weiterhin eine textile Mund-Nasen-Bedeckung. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder unter 6 Jahren und Personen, denen es aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Ausnahmen gelten auch für gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen. Es ist hilfreich, einen entsprechenden Beleg dabei zu haben, um Nachfragen oder Diskussionen in der konkreten Situation zu vermeiden.
Wer sich in diesen Bereichen weigert, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen, muss mit einem Bußgeld von mindestens 50 Euro rechnen.

Es gilt für die Bundestagswahl eine einheitliche Regelung. Nur um die Identität festzustellen darf die Maske kurz abgenommen werden. Während die Wahlvorstände auszählen und das Ergebnis mitteilen, dürfen auch sie die Maske absetzen. Personen, die sich zur Wahlbeobachtung in Wahlgebäuden aufhalten, müssen ihre Kontaktdaten hinterlegen. Für sie gilt auch eine Maskenpflicht, außer sie sind von dieser grundsätzlich ausgenommen. Dann dürfen sie sich für längstens 15 Minuten in den Wahlgebäuden aufhalten, außer sie können ein negatives Testergebnis nachweisen.

Ja, in den Innenräumen der Lokale müssen Name und Kontaktdaten entweder per App hinterlassen oder in einer Namensliste eingetragen werden. Draußen ist es nicht erforderlich, sich zu registrieren.

Öffentliche oder nichtöffentliche Versammlungen nach Art. 8 GG sind von den Beschränkungen ausgenommen. Sie sind, sofern es sich nicht um eine Eil- oder Spontanversammlung handelt, der zuständigen Versammlungsbehörde spätestens 48 Stunden vor ihrer Bekanntgabe telefonisch, schriftlich oder per Mail anzuzeigen. Die zuständige Behörde kann die Versammlung verbieten, beschränken oder mit Auflagen versehen.

Während der Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen, auch nicht mit dem Hund, zum Einkauf oder zum Spazierengehen. Sie dürfen auch keinen Besuch empfangen. Vergessen Sie nicht: Diese Maßnahme dient dem Schutz Ihrer Familie, der Nachbarn und aller anderen Menschen in Ihrem Umfeld. Verstöße gegen die Quarantäneregeln können mit Bußgeldern geahndet werden!

Infizierte Personen: Sobald Sie ein positives Testergebnis erhalten, müssen Sie in Quarantäne. Die Quarantäne ist frühestens nach 14 Tagen beendet und auch erst dann, wenn Sie 48 Stunden lang keine Symptome hatten, einen negativen Test vorweisen können und mit dem OK Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes.

Getestete Personen, die ein positives Ergebnis eines Antigen-Schnelltests haben, müssen ebenfalls für 14 Tage in Quarantäne. Wenn ein folgender PCR-Test ein negatives Ergebnis hat, müssen Sie nicht länger in Quarantäne bleiben.

Kontaktpersonen: Sobald Sie erfahren, dass Sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten, müssen Sie in Quarantäne. Sie müssen bis zum 15. Tag nach dem letzten Kontakt zu dieser Person in Quarantäne bleiben. Sie dürfen sich allerdings kurzzeitig auf dem Balkon oder auf der Terrasse aufhalten oder in dem hauseigenen Garten.

Von der Quarantäne als Kontaktperson ausgenommen sind Personen, die vollständig geimpft sind oder eine Corona-Erkrankung mit Symptomen durchgemacht haben. Ein vollständiger Impfschutz besteht ab dem 15. Tag nach der abschließenden Impfung.

Die Haushaltsangehörigen einer symptomfreien Kontaktperson müssen nicht in Quarantäne. Treten Symptome auf oder liegt ein positives Testergebnis vor, ändert sich das. Die Angehörigen werden dann selbst zur Kontaktperson.
Zu allen Details, auch zu Ihren Pflichten während der Quarantäne, wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt, telefonisch unter 0421 361 15 113 oder per Mail an office@gesundheitsamt.bremen.de

Anmeldepflicht: Wer sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten hat, muss sich vor der Einreise über das Einreiseportal anmelden (digitale Einreiseanmeldung).
Nicht betroffen sind beispielsweise Menschen, die ohne Zwischenstopp durch ein Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet gefahren sind, die nur durchreisen oder die beruflich pendeln.

Nachweispflicht: Wer mindestens 12 Jahre alt ist und nach Bremen einreist, muss sich schon vor der Abreise testen lassen und ein negatives Testergebnis dem Beförderer (beispielsweise der Fluggesellschaft) vorlegen. Auch bei der Einreisekontrolle in Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden. Geimpfte und Genesene müssen einen entsprechenden Nachweis bei der Einreise bei sich führen.

Wer mindestens 12 Jahre alt ist und sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten hat, muss in jedem Fall bei der Einreise einen Testnachweis bei sich haben. Der Nachweis über eine Impfung oder Genesung reichen nicht aus.

Quarantänepflicht: Wer sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Hochrisikogebiet aufgehalten hat, muss sich sofort nach der Einreise direkt für 10 Tage in Quarantäne begeben. Beim Auftreten von Krankheitssymptomen ist die zuständige Behörde zu informieren.
Die Dauer der Quarantäne kann sich verkürzen, wenn ein Impf-, Genesungs- oder Testnachweis übermittelt wird. Der Test darf dabei frühestens 5 Tage nach der Einreise vorgenommen werden.
Bei Kindern, die noch nicht 12 Jahre alt sind, endet die Quarantäne bereits nach fünf Tagen.
Für den Weg zum Testzentrum dürfen Sie die Quarantäne verlassen. Fällt der Test dann negativ aus, dürfen Sie die Quarantäne gänzlich verlassen.
Nicht betroffen sind beispielsweise Menschen, die ohne Zwischenstopp durch ein Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet gefahren sind, die nur durchreisen oder die beruflich pendeln.

Wer sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten hat, muss sich sofort nach der Einreise direkt für 14 Tage in Quarantäne begeben. Auch hier kann die Quarantäne sich nach den oben genannten Voraussetzungen verkürzen, wenn das Gebiet nach der Einreise und vor Ablauf der Quarantänezeit nur noch als Hochinzidenzgebiet eingestuft wird oder wenn Sie vollständig mit einem Impfstoff geimpft sind, der nachweislich gegen die entsprechende Virusvariante schützt.
Die Quarantäne endet vor Ablauf der genannten Zeiträume, wenn die Einstufung als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehoben wird.

Weitere Ausnahmen und Infos unter www.gesundheitsamt.bremen.de. Wer sich über die Regionen informieren möchte, die als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgeführt werden: www.rki.de.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Homepage des Bundesgesundheitsministeriums hier und der Gesundheitssenatorin hier.

Verstöße können mit Bußgeldern, Geldstrafen oder einer Freiheitsstrafe bis zu zwei bzw. bis zu fünf Jahren sanktioniert werden. Die Teilnehmenden können des Veranstaltungsortes verwiesen und die Örtlichkeit oder der Betrieb geschlossen werden.

Der Bußgeldkatalog benennt konkret, was Regelverstöße kosten.

Die aktuelle Allgemeinverfügung zur Rechtsverordnung finden Sie hier.

Entschädigungsberechtigt sind insbesondere folgende Personengruppen:

  • mit dem Corona-Virus infizierte (sofern keine Krankschreibung vorlag)
  • Kontaktpersonen
  • Sorgeberechtigte, die ihrem Beruf nicht nachgehen können, weil KiTas oder Schulen aufgrund behördlicher Anordnung vorübergehend geschlossen wurden.