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Corona: Schutz vor Neuinfektionen mit dem Covid-Virus SARS-CoV-2

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der dynamischen Lage diese Seite laufend aktualisiert wird.

Stand: 7. Mai 2021

Der Bundesrat hat am 22. April 2021 eine bundesweit einheitliche Corona-„Notbremse“ beschlossen. Sie ist zunächst bis 30. Juni 2021 befristet.
Kleiner Hinweis: Die aktuelle Fassung inklusive aller Änderungen kann man übrigens immer im Transparenzportal finden.

Die Maßnahmen bewirken Einschränkungen für das gesamte öffentliche Leben. Dass dies viele Fragen hervorruft, ist uns bewusst. Wir möchten daher die häufigsten Fragen und unsere Antworten mit Ihnen teilen. Sollten wir mit dieser Übersicht nicht alle Ihre Fragen beantworten können, schreiben Sie uns:
infektionsschutz@ordnungsamt.bremen.de

Fragen & Antworten

Seit dem 7. Oktober 2020 überschreitet Bremen den Schwellenwert von 50. Das ist besorgniserregend und zwingt uns, mit angepassten Maßnahmen gegenzusteuern. Ziel muss sein, diese Entwicklung zu stoppen und so schnell wie möglich wieder unter den kritischen Schwellenwert zu gelangen. Daher unser Appell:

  • Seien Sie besonders achtsam, vernünftig und rücksichtsvoll.
  • Reduzieren Sie Ihre persönlichen Kontakte.
  • Halten Sie den Mindestabstand und die Hygieneregeln ein.
  • Tragen Sie zum Schutz auch der anderen eine medizinische Gesichtsmaske.
  • Lüften Sie in geschlossenen Räumen.
  • Nutzen Sie die Corona-Warn-App.

Das Bundesinfektionsschutzgesetz sieht eine Notbremse vor, sobald in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt drei Tage lang der Sieben-Tage-Inzidenzwert über 100 liegt. Es gelten ab dem übernächsten Tag besondere Einschränkungen.
Dann:

  • dürfen sich nur noch Menschen aus einem Haushalt mit einer weiteren Person treffen. Das gilt drinnen wie draußen, nur Kinder bis 14 Jahre zählen nicht mit.
  • gilt eine Ausgangssperre ab 22 Uhr, jedoch mit Ausnahmen.
  • darf man Sport nur kontaktlos, allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts ausüben.
  • schließen körpernah tätige Dienstleister sowie bereits geöffnete Außengastronomie, Museen und andere Einrichtungen – sofern sie überhaupt geöffnet sind. Friseurgeschäfte allerdings bleiben offen. Ab einer Inzidenz von 150 schließen Teile des Einzelhandels.

Beschränkungen können wieder rückgängig gemacht werden, wenn die Inzidenz fünf Tage lang wieder unter dem Schwellenwert liegt.
In Bremen liegt der Inzidenzwert bereits seit 24. März über 100. Daher gilt für Bremen ab 24. April 2021 Folgendes:

1. Die wichtigste Maßnahme: Halten Sie Abstand und reduzieren Sie Ihre Kontakte auf ein absolut nötiges Minimum. Jeder Kontakt ist ein erneutes Risiko, sich selbst und andere anzustecken, auch wenn man selbst noch ohne Symptome ist. Schützen Sie ältere Menschen und diejenigen, die einer Risikogruppe angehören.

2. Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit und das Treffen in der eigenen Wohnung ist mit dem eigenen Haushalt sowie maximal 1 Person erlaubt. Kinder einschließlich 14 Jahren sind dabei nicht einzurechnen. Darüber hinausgehende Gruppen von Menschen auf öffentlichen Plätzen oder in Wohnungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel und unzulässig.

3. Es gelten bei einem Inzidenzwert über 100 Ausgangsbeschränkungen zwischen 22 Uhr und 5 Uhr. Alleine Joggen oder Spazierengehen bis Mitternacht bleiben aber erlaubt. Ausnahmen gelten u.a. für die Versorgung von Tieren, die Berufsausübung, die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, medizinische Notfälle. Polizei und Teams des Ordnungsamtes werden die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen dann kontrollieren.

4. Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, auf nicht notwendige private Reisen und Besuche - auch von Verwandten - zu verzichten. Das gilt auch im Inland und für Tagesausflüge. Übernachtungsangebote werden nur noch für notwendige und insbesondere nicht für touristische Zwecke zur Verfügung gestellt, z.B. für Dienstreisen. Voraussetzung ist eine eidesstattliche Versicherung des Gastes, die bei dem Beherbergungsbetrieb zu hinterlegen und auf Verlangen dem Ordnungsamt oder der Polizei vorzulegen ist. Touristische Bus-, Schiffs- und Kutschfahrten sind verboten.

5. Institutionen und Einrichtungen für die Freizeitgestaltung sind geschlossen. Dazu gehören
a. Clubs, Diskotheken, Festhallen u.ä.
b. Theater, Opern, Konzerthäuser u.ä.
c. Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen u.ä.
d. Prostitutionsstätten, Bordelle u.ä.
e. Sportanlagen für Freizeit- und Amateursportbetrieb; In geschlossenen Räumen bleibt es dabei, dass Sport nur allein, zu zweit oder mit dem eigenen Haushalt erlaubt ist. Sport im Freien ist nur allein, zu zweit oder mit dem eigenen Haushalt erlaubt. Kinder bis 14 Jahre dürfen im Freien in Gruppen von maximal 5 Kindern kontaktfrei Sport treiben (zuzüglich einer Anleitungsperson mit einem maximal 24 Stunden alten negativen Test). Unter besonderen Bedingungen (u.a. Abstand, Hygiene- und Schutzkonzept, Namensliste) ist auch ärztlich verordneter Sport (Rehabilitation) erlaubt.

Geschlossen bleiben weiterhin:
f. Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Solarien und Fitnessstudios
g. Messen, Kongresse, Spezial-und Flohmärkte
h. Indoor-Spielplätze, Kletterhallen und Kinos
i. Körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios, Nagelstudios u.ä.

6. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt. Profisportveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden.

7. Gastronomiebetriebe wie Restaurants, Imbisse, Kneipen, Bars, Shishabars, Teestuben u.ä. bleiben geschlossen. Nur der Verkauf von Speisen zum Mitnehmen und das Ausliefern bleiben erlaubt. D.h. man darf z.B. den Kaffee, das Brötchen oder die Pommes nicht in der Nähe des Standes trinken bzw. essen. Der Ausschank und der Verkauf offener alkoholischer Getränke („to go“) ist untersagt. Der Betrieb von Kantinen läuft weiter. Der Verzehr in gemeinsam genutzten Speiseräumen einer Betriebskantine ist nur zulässig, wenn der Verzehr am Arbeitsplatz oder anderenorts aus hygienischen oder sonstigen zwingenden Gründen, wie zum Beispiel in Krankenhäusern, nicht möglich ist.

8. Der Friseurbesuch sowie medizinische Fußpflege, sind erlaubt. Es gelten besondere Hygiene- und Schutzbedingungen, u.a. der Nachweis über einen tagesaktuellen negativen Test sowie eine Maske des Standards FFP2 oder KN95/N95. Als Nachweis über einen negativen Test gelten sowohl PCR-Tests, als auch Antigen-Schnelltests und auch Selbsttests. Damit ein Selbsttestergebnis akzeptiert wird, muss der Test vor Ort und unter Aufsicht vorgenommen werden.

9. Bis zu einer Inzidenz von 150 ist das Terminshopping möglich. Ab einer Inzidenz von 150 sind die Geschäfte des Einzelhandels größtenteils geschlossen. Zulässig sind dann der Versandhandel und die Auslieferung bestellter Waren. Die eigene Abholung (click & collect) ist nur erlaubt, wenn sie kontaktfrei erfolgen kann.

10. Folgende Geschäfte bleiben geöffnet: Lebensmittelgeschäfte, Wochenmärkte, Hofmärkte, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitäts- und Reformhäuser, Drogerien, Babyfachmärkte, Optiker und Hörakustiker, Tankstellen und Zeitungsverkaufsstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen und Waschsalons, Tierbedarfshandel und Futtermittelmärkte, Baumärkte für Gewerbebetreibende und Handwerker, Auto- und Fahrradwerkstätten, Verkaufsstellen für Fahrkarten, der Großhandel, Buchhandlungen, Blumenläden, Gartencenter sowie die Gartenabteilungen der Baumärkte.
Es gelten bestimmte Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dabei ist sicherzustellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als eine Kundin bzw. ein Kunde pro 10 qm Verkaufsfläche aufhält. In Geschäften mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern müssen auf der Fläche, die zu den 800 Quadratmetern hinzukommen, je Kundin und Kunde 20 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

DARÜBER HINAUS IST IN BREMEN FOLGENDES ZU BEACHTEN:

Ausgenommen von allen Testpflichten - sowohl in Unternehmen, als auch beim Frisör, bei der medizinischen Fußpflege oder z.B. im Zoo Bremerhaven - sind alle Personen, die einen vollständigen Impfschutz gegen das Corona-Virus haben oder innerhalb der vergangenen sechs Monate eine Corona-Infektion hatten. Ein vollständiger Impfschutz besteht ab dem 15. Tag nach der abschließenden Impfung. Der Nachweis über eine Infektion muss mittels eines PCR-Tests erfolgt sein und gilt für sechs Monate nach Ende der Quarantäne.

Seit dem 1. Februar ist bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs (hier: FFP2 oder KN95/N95) sowie beim Einkauf auf Wochenmärkten und in Supermärkten das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske Pflicht, also OP-Masken oder Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2. Die Masken dürfen kein Ausatemventil haben. Für Kinder zwischen 6 und 15 Jahren reicht weiterhin eine textile Mund-Nasen-Bedeckung. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder unter 6 Jahren und Personen, denen es aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. In diesem Fall wäre es hilfreich, einen entsprechenden Beleg dabei zu haben, um Nachfragen oder Diskussionen in der konkreten Situation zu vermeiden. Auch Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer, die ausgewiesene Bereiche im öffentlichen Raum passieren, müssen keine Maske tragen.

Die Pflicht, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen, gilt seit dem 1. Februar auch

  • auf dem Außenbereich von Geschäften wie etwa Parkplätzen
  • für Mitfahrende, sobald mehr als zwei Haushalte im Fahrzeug sind
  • in Arbeits- und Betriebsstätten - auch bei der Nutzung innerbetrieblicher Verkehrsmittel, mit Ausnahme des Fahrers und der Fahrerin sowie innerhalb von Gebäuden von Einrichtungen des öffentlichen Dienstes und Behörden
  • in sonstigen geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, z.B. beim Friseur und medizinische Fußpflege (hier: FFP2 oder KN95/N95)
  • in Wartehäuschen der BSAG sowie an klar abgegrenzten Bahnsteigen, wie z.B. Domsheide und Wilhelm-Kaisen-Brücke (hier: FFP2 oder KN95/N95)
  • in Bahnhöfen, im Flughafen und an Fähranlegern (hier: FFP2 oder KN95/N95)
  • auf Wochenmärkten
  • auf dem Bahnhofsvorplatz (täglich 0 Uhr bis 24 Uhr)
  • in der Bremer Innenstadt (Montag bis Samstag 9 Uhr bis 20 Uhr)
  • im Schnoor, in der Böttcherstraße, rund um den Schütting (täglich 9 Uhr bis 20 Uhr)
  • an der Schlachte (täglich 12 Uhr bis 24 Uhr)
  • in Teilen des Viertels (täglich 9 Uhr bis 24 Uhr)
  • in Vegesack auf dem Bahnhofsplatz (täglich 0 Uhr bis 24 Uhr)
  • in der Vegesacker Fußgängerzone (Montag bis Samstag 9 Uhr bis 20 Uhr)
  • vor der Corona-Ambulanz an der Rennbahn / Vahrer Straße (täglich 8 Uhr bis 18 Uhr)
  • in Teilen Gröpelingens und Walle (Montag bis Samstag 7 Uhr bis 21 Uhr)
  • in Teilen Hemelingens (Montag bis Samstag 7 Uhr bis 21 Uhr)
  • in Teilen Oslebshausens (Montag bis Samstag 7 Uhr bis 21 Uhr)
  • in Teilen von Osterholz (Montag bis Samstag 7 Uhr bis 21 Uhr).

Die definierten Bereiche, in denen das Tragen einer Maske verpflichtend ist, sind den Karten zu entnehmen:

Übersichtskarte (pdf, 8.3 MB) für die Bereiche Innenstadt und Vegesack.
Übersichtskarte (pdf, 6.1 MB) für die Bereiche Corona Ambulanz, Rennbahn, Vahrer Straße, Gröpelingen & Walle, Oslebshausen, Hemelingen, Osterholz.

Wer sich in diesen Bereichen weigert, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen, muss mit einem Bußgeld von mindestens 50 Euro rechnen.

Die Allgemeinverfügung zur Ausweitung der Mund-Nasen-Bedeckungspflicht auf stark frequentierten Plätzen vom 28. April 2021 finden Sie hier.

Das stimmt. Der Verkauf von alkoholischen Getränken ist nur in der Zeit zwischen 6 Uhr und 22 Uhr erlaubt. Diese Regelung gilt für den Einzelhandel sowie für Kioske in den ausgewiesenen Bereichen im Viertel sowie entlang der Schlachte. Der Ausschank und der Verkauf offener alkoholischer Getränke ist grundsätzlich untersagt.
Die Allgemeinverfügung zum Verbot des Außer-Haus-Verkaufs alkoholischer Getränke vom 8. April 2021 finden Sie hier

Ja, es stimmt, dass das gemeinsame Konsumieren von alkoholischen Getränken, also als Gruppe z.B. unterwegs, im Park oder auf einer Bank, nicht erlaubt ist.

Wenn Sie mit Kolleginnen und Kollegen in einem Auto zur Arbeit fahren möchten, gelten die üblichen Kontaktbeschränkungen: Maximal 1 Person aus einem weiteren Haushalt. Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn Sie während Ihrer Arbeitszeit zur Ausübung Ihrer Berufstätigkeit gemeinsam fahren müssen, z.B. im Dienstfahrzeug zur Baustelle, im Rettungseinsatz, zu mobilen Dienstleistungen oder zu handwerklichen Auftragsarbeiten.

Wenn der Umzug nicht verschoben werden kann und man auf die Hilfe von Freundinnen und Bekannten angewiesen ist, gilt Folgendes:

  • Bitte beschränken Sie sich auf max. fünf Personen aus möglichst wenigen Haushalten.
  • Ergreifen Sie geeignete Hygienemaßnahmen.
  • Halten Sie soweit möglich Abstand zueinander ein.
  • Tragen Sie, soweit möglich und zumutbar, eine medizinische Gesichtsmaske.

So können Sie auch diejenigen am besten schützen, die bereit sind, beim Umzug zu helfen.

Religiöse Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen müssen spätestens zwei Werktage zuvor beim Ordnungsamt angemeldet werden. Die Schutz- und Hygienemaßnahmen sind nach wie vor einzuhalten.

Öffentliche oder nichtöffentliche Versammlungen nach Art. 8 GG sind von dem Verbot ausgenommen. Sie sind, sofern es sich nicht um eine Eil- oder Spontanversammlung handelt, der zuständigen Versammlungsbehörde spätestens 48 Stunden vor ihrer Bekanntgabe telefonisch, schriftlich oder per Mail anzuzeigen. Da in Bremen bereits kranke, krankheitsverdächtige und ansteckungsverdächtige Personen festgestellt wurden, kann die zuständige Behörde die Versammlung verbieten, beschränken oder mit Auflagen versehen.

Während der Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen, auch nicht mit dem Hund, zum Einkauf oder zum Spazierengehen. Sie dürfen auch keinen Besuch empfangen. Vergessen Sie nicht: Diese Maßnahme dient dem Schutz Ihrer Familie, der Nachbarn und aller anderen Menschen in Ihrem Umfeld. Verstöße gegen die Quarantäneregeln können mit Bußgeldern geahndet werden!

Infizierte Personen: Sobald Sie ein positives Testergebnis erhalten, müssen Sie in Quarantäne. Die Quarantäne ist frühestens nach 14 Tagen beendet und auch erst dann, wenn Sie 48 Stunden lang keine Symptome hatten, einen negativen Test vorweisen können und mit dem OK Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes.
Besonderer Hinweis: Personen, die mit einer Virus-Variante (B.1.1.7, B.1.351 oder B.1.1.28) infiziert sind, dürfen frühestens nach 21 Tagen die Quarantäne verlassen -mit einem negativen Testergebnis.

Kontaktpersonen (Kategorie I): Sobald Sie erfahren, dass Sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten, müssen Sie in Quarantäne. Sie müssen bis zum 15. Tag nach dem letzten Kontakt zu dieser Person in Quarantäne bleiben. Sie dürfen sich allerdings kurzzeitig auf dem Balkon oder auf der Terrasse aufhalten oder in dem hauseigenen Garten. Die Dauer der Quarantäne kann sich durch ein negatives Testergebnis verkürzen. Sie haben die Möglichkeit, ab dem 10. Tag einen Corona-Test zu machen. Für den Weg zum Testzentrum dürfen Sie die Quarantäne verlassen. Fällt das Testergebnis negativ aus, dürfen Sie die Quarantäne verlassen.
Besonderer Hinweis: Hatten Sie Kontakt zu einer Person, die mit einer Virus-Variante (B.1.1.7, B.1.351 oder B.1.1.28) infiziert ist, müssen Sie sich 21 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Erst nach 14 Tagen nach dem letzten Kontakt zu der infizierten Person dürfen Sie mit einem negativen Testergebnis unter bestimmten Bedingungen die Quarantäne beenden.

Die Haushaltsangehörigen einer symptomfreien Kontaktperson der Kategorie I müssen nicht in Quarantäne. Treten Symptome auf oder liegt ein positives Testergebnis vor, ändert sich das. Die Angehörigen werden dann selbst zur Kontaktperson der Kategorie I.

Von der Quarantäne als Kontaktperson ausgenommen sind Personen, die vollständig geimpft sind oder eine Corona-Erkrankung mit Symptomen durchgemacht haben. Ein vollständiger Impfschutz besteht ab dem 15. Tag nach der abschließenden Impfung.

Zu allen Details, auch zu Ihren Pflichten während der Quarantäne, wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt, telefonisch unter 0421 361 15 113 oder per Mail an office@gesundheitsamt.bremen.de

Vor Antritt einer Flugreise aus dem Ausland muss ein negativer Test vorgewiesen werden.
Wer aus einem Risikogebiet nach Bremen einreist, muss sich sofort direkt für 10 Tage in Quarantäne begeben, auch diejenigen, die einen Transit oder Zwischenstopp in einem Risikogebiet hatten. Man ist dazu verpflichtet, maximal 48 Stunden vor der Einreise oder unmittelbar nach der Ein- oder Rückreise einen Test machen zu lassen. Das Ergebnis ist 10 Tage aufzubewahren und bei Anfrage den Behörden vorzulegen.
Die Dauer der Quarantäne kann sich durch ein negatives Testergebnis verkürzen. Sie haben die Möglichkeit, ab dem 5. Tag nach der Einreise einen Corona-Test zu machen. Für den Weg zum Testzentrum dürfen Sie die Quarantäne verlassen. Fällt dieser dann negativ aus, dürfen Sie die Quarantäne gänzlich verlassen. Sie haben die Pflicht, das Ergebnis bis zum 10. Tag nach der ursprünglichen Einreise aufzubewahren, um es auf Verlangen vorzeigen zu können.
Nicht betroffen sind beispielsweise Menschen, die ohne Zwischenstopp durch ein Risikogebiet fahren oder die beruflich pendeln. Weitere Ausnahmen und Infos unter www.gesundheitsamt.bremen.de. Wer sich über die Regionen informieren möchte, die als Risikogebiet aufgeführt werden: www.rki.de.
Besonderer Hinweis: Für Personen, die sich in einem Gebiet aufgehalten haben, in der eine Virus-Variante (B.1.1.7, B.1.351 oder B.1.1.28) festgestellt wurde, beträgt die Quarantäne 14 Tage. Die Dauer der Quarantäne kann in diesem Fall nicht verkürzt werden.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Homepage der Gesundheitssenatorin hier.

Verstöße können mit Bußgeldern, Geldstrafen oder einer Freiheitsstrafe bis zu zwei bzw. bis zu fünf Jahren sanktioniert werden. Die Teilnehmenden können des Veranstaltungsortes verwiesen und die Örtlichkeit oder der Betrieb geschlossen werden.

Der Bußgeldkatalog benennt konkret, was Regelverstöße kosten.

  • Personen, die sich weigern, eine Mund-Nase-Bedeckung in Bussen, Bahnen, an Bahnsteigen sowie in Geschäften und in speziell ausgewiesenen Stadtbereichen zu tragen: 50 Euro
  • Infizierte, die sich nicht an die Quarantäneauflagen halten: 400 Euro bis 4.000 Euro
  • unerlaubte Besuche in Krankenhäusern, Entbindungs- und Pflegeeinrichtungen: 750 Euro

Im Wiederholungsfall kann eine Geldbuße bis zu 25.000 Euro verhängt werden.

Die aktuelle Rechtsverordnung finden Sie hier.
Die aktuelle Fassung inklusive aller Änderungen finden Sie übrigens im Transparenzportal.

Entschädigungsberechtigt sind insbesondere folgende Personengruppen:

  • mit dem Corona-Virus infizierte (sofern keine Krankschreibung vorlag)
  • Kontaktpersonen der Kategorie 1
  • Sorgeberechtigte, die ihrem Beruf nicht nachgehen können, weil KiTas oder Schulen aufgrund behördlicher Anordnung vorübergehend geschlossen wurden.