Hier finden Sie Informationen über die senatorische Behörde und die ihr zugeordneten Ämter und Abteilungen – Polizei, Feuerwehr, Landesamt für Verfassungsschutz, Statistisches Landesamt sowie das Bürger-, Migrations-, Standes-, Ordnungs- und Sportamt. Oberstes Ziel ist die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger des Landes Bremen. Es gibt aber auch viele andere Aufgaben, die in unseren Zuständigkeitsbereich fallen, angefangen bei A wie Apostillen über H wie Härtefallkommission bis Z wie Zentrale Antikorruptionsstelle.
Wir haben auf dieser Seite die wichtigsten Mitteilungen, Dokumente und Links über unsere Arbeit zusammengestellt. So können Sie sich jederzeit über die innenpolitischen Themen und Entwicklungen informieren.
Es grüßt Sie
Innen- und Sportsenatorin Dr. Eva Högl
22. Mai 2026
Das Ordnungsamt Bremen hat am vergangenen Mittwoch etliche Friseur- und Barber-Betriebe in Schwachhausen geprüft. Sechs Einsatzkräfte des Ordnungsdienstes waren vor Ort, unterstützt vom Finanzamt, der Steuerfahndung und in einem Fall vom Zoll. Im Mittelpunkt standen Preise, Hygiene, Brandschutz und Kassenführung. Bei sechs von sieben Friseur- und Barber-Betrieben fanden die Kontrolleure am Mittwoch Verstöße. Nur ein Salon arbeitete einwandfrei.
Die häufigste Beanstandung: fehlende oder unvollständige Preisangaben. Kundinnen und Kunden konnten in mehreren Salons vor dem Termin nicht erkennen, was sie zahlen sollten. Auch beim Brandschutz hakte es an mehreren Stellen. In einem Salon hing ein Feuerlöscher, dessen letzte Prüfung elf Jahre zurücklag – zuletzt 2015. In einem anderen Betrieb war der Notausgang verstellt.
Besonders ein Salon stach heraus: Dort kamen gleich mehrere Probleme zusammen. Die Hygiene war mangelhaft, an der Kasse stimmten die Zahlen nicht, die Arbeitsverträge passten nicht zueinander. Der Ordnungsdienst zog den Zoll hinzu. In einem weiteren Betrieb fehlte der Friseurmeister – die Handwerkskammer prüft den Fall.
Der Einsatz ist Teil einer Reihe. Erste Kontrollen waren durch den Hinweis eines Meisterbetriebs angestoßen worden, der sich über unsaubere Konkurrenz beschwert hatte. Seitdem schaut das Ordnungsamt in der Branche genauer hin. Weitere Kontrollen sind in Vorbereitung.
Innensenatorin Dr. Eva Högl: "Wer Haare schneidet, muss saubere Arbeit liefern – am Kopf wie in den Büchern. Wer Preise versteckt, am Brandschutz spart oder Beschäftigte nicht ordentlich anmeldet, schadet seinen Kundinnen und Kunden und den ehrlichen Betrieben nebenan. Das Ordnungsamt bleibt dran. Mit Finanzamt, Zoll und Handwerkskammer an unserer Seite."
17. Mai 2026
Dr. Eva Högl: "Die Angriffe auf schwule, lesbische, bisexuelle und trans Menschen haben sich in Bremen im vergangenen Jähr mehr als verdoppelt. Das ist nicht hinnehmbar. Unsere Polizei ermittelt konsequent und bietet Betroffenen eine geschützte Anzeigenaufnahme an."
18. Mai 2026
Heute werden am Ziegenmarkt Kameras für die offene Videoüberwachung montiert und kurz darauf in Betrieb genommen. Mit der Maßnahme reagieren die Innenbehörde und die Polizei Bremen auf die anhaltend hohe Kriminalitätsbelastung in dem Bereich.
Innensenatorin Dr. Eva Högl: „Wo Kriminalität zunimmt, handeln wir entschlossen. Wir nutzen alle Mittel, die uns das Gesetz gibt. Die Kameras sollen Straftaten frühzeitig sichtbar machen, Täterinnen und Täter abschrecken und die Aufklärung von Delikten verbessern. Die Menschen am Ziegenmarkt sollen sich in ihrem Viertel wieder sicher fühlen können."
Die Maßnahme erfolgt auf Grundlage des Bremischen Polizeigesetzes, die datenschutzrechtlichen Anforderungen werden erfüllt. Eine Tonaufzeichnung findet nicht statt. Die Aufnahmen werden zwei Wochen gespeichert. Zum Schutz der Privatsphäre werden einzelne zuvor festgelegte Flächen unkenntlich gemacht. Auch der Landesbeauftragte für den Datenschutz und Informationsfreiheit wurde im Vorfeld einbezogen.
30. April 2026
„SportInvest“ stärkt die Sportförderung zusätzlich
Die Deputation für Sport hat am Mittwoch (29. April) über zwei Vorlagen beraten und dabei insgesamt mehr als 1,3 Millionen Euro für den Bremer Vereinssport auf den Weg gebracht – aus zwei verschiedenen Fördertöpfen.
Reguläre Sportförderung: 728.000 Euro für laufende Projekte
Aus der regulären Sportförderung bewilligte die Deputation Vereinsanträge in Höhe von rund 728.000 Euro. Diese Mittel sind Teil des jährlichen Sportförderprogramms des Landes Bremen und fließen in laufende Vereinsprojekte, Energiekosten sowie Investitionen in die Vereinsinfrastruktur.
Förderprogramm „SportInvest“ erfährt starke Resonanz
Das vom Senat initiierte Förderprogramm „SportInvest“ stößt auf große Resonanz. Seit dem Start im März 2026 können Vereine beim Sportamt Anträge für Sanierungen, Bauinstandsetzungen und Klimaschutzmaßnahmen an vereinseigenen Anlagen stellen. Der Landessportbund Bremen hatte ein entsprechendes Programm angeregt und seine Expertise in die Erarbeitung der Förderrichtlinien eingebracht. Jetzt, nach knapp sechs Wochen, sind bereits 86 Prozent der bereitstehenden Mittel in Höhe von einer Million Euro gebunden.
Mit Beschluss der Sportdeputation werden 18 eingereichte und geprüfte Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 1,2 Millionen Euro in „SportInvest“ überführt, ohne dass die Vereine erneut
Anträge stellen müssen. Das Land Bremen übernimmt bis zu 600.000 Euro, also maximal 50 Prozent der förderfähigen Kosten.
Sportsenatorin Dr. Eva Högl: „Die hohe Nachfrage zeigt, wie groß das Interesse in unseren Sportvereinen ist – und wie engagiert die Verantwortlichen vor Ort sind. Mit ‚SportInvest' helfen wir gezielt da, wo Sanierungsmaßnahmen dringend gebraucht werden." Angesichts der großen Nachfrage setzt sich die Innensenatorin dafür ein, das Programm 2027 fortzuführen.
Über "SportInvest"
„SportInvest" fördert Sanierung, Bauinstandsetzung und Klimaschutzmaßnahmen an vereinseigenen Anlagen mit bis zu 50 Prozent der Kosten, maximal 125.000 Euro pro Verein. Für 2026 stehen eine Million Euro bereit. Anträge sind bis zum 31. Oktober 2026 beim Sportamt Bremen möglich: www.sportamt.bremen.de
28. April 2026
Der Senat hat heute beschlossen, den Katastrophenschutz in Bremen weiter zu stärken. Dafür werden insgesamt 2,5 Millionen Euro aus Bundesmitteln investiert. Die Mittel stammen aus dem Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz (LuKIFG).
Bremens Innensenatorin Dr. Eva Högl: „Krisen kommen selten angekündigt. Damit Bremen im Ernstfall schnell und gezielt handeln kann, brauchen wir eine moderne Infrastruktur und digitale Werkzeuge, auf die sich alle verlassen können. Diese Investitionen sorgen dafür, dass unser Katastrophenschutz modern, digital und rund um die Uhr einsatzbereit ist."
Was wird konkret umgesetzt?
Erstens bekommt der Katastrophenschutz eine neue Software. Sie hilft dabei, in Krisensituationen schnell und geordnet zu handeln: Lagen können angezeigt, Entscheidungen dokumentiert und alle Beteiligten koordiniert werden. Die Software wird auch mit der Feuerwehr Bremen verbunden und ist auf Abstimmung mit Hamburg, Niedersachsen und Bremerhaven ausgelegt. Die Kosten betragen 1,5 Millionen Euro.
Zweitens werden bis Ende 2027 die Räume des Katastrophenschutzstabes ausgebaut und modernisiert. Die bisherigen Räumlichkeiten reichen für komplexe Krisen nicht mehr aus. Dann steht ein dauerhaft betriebsbereiter Stab zur Verfügung – rund um die Uhr, auch bei Stromausfall oder Ausfall der Kommunikation. Dafür werden unter anderem Notstromversorgung, sichere IT-Ausstattung und moderne Technik zur Lagedarstellung beschafft. Die Kosten betragen 1,0 Millionen Euro.
Was haben die Menschen davon?
Bremen ist besser auf Krisen vorbereitet – ob Extremwetter, großflächige Stromausfälle oder andere Notlagen. Behörden können schneller reagieren und besser zusammenarbeiten. Die Bevölkerung wird im Ernstfall wirkungsvoller geschützt. Gleichzeitig stärkt Bremen damit auch seine Fähigkeiten zur Zivilen Verteidigung.
27. April 2026
Ordnungsamt verhängt Bußgeld in Höhe von 12.000 Euro
Das Ordnungsamt Bremen hat bei der Kontrolle einer Gaststätte im Stadtteil Hastedt schwere Verstöße gegen den Spielerschutz festgestellt.
Wer an einem Spielgerät in einer Gaststätte spielen will, muss sich vorher ausweisen. Der Betreiber ist gesetzlich verpflichtet zu prüfen, ob die Person für Glücksspiele gesperrt ist – etwa weil sie spielsüchtig ist und sich selbst hat sperren lassen. Dafür muss jedes Spielgerät mit dem bundesweiten Sperrsystem OASIS verbunden sein. Erst nach dieser Prüfung darf das Gerät mit einer Freischaltkarte zum Spielen freigegeben werden.
In der kontrollierten Gaststätte war nichts davon der Fall: Die Spielgeräte waren dauerhaft freigeschaltet, obwohl niemand spielte. Das Prüfgerät für die Spielersperre war nicht angeschlossen. Damit konnte jeder an den Automaten spielen – auch Menschen, die wegen einer Spielsucht eigentlich gesperrt sind. Der Betreiber hatte den gesetzlich vorgeschriebenen Schutz für gefährdete Spielerinnen und Spieler vollständig ausgehebelt.
Die Auswertung der in den Geräten gespeicherten Spieldaten ergab: In der Vergangenheit wurde an den Automaten gespielt, ohne dass auch nur eine einzige Prüfung stattgefunden hat. Aus diesen Daten ließ sich auch errechnen, wie viel Geld der Betreiber durch den rechtswidrigen Betrieb eingenommen hat – rund 5.600 Euro. Dieser unrechtmäßige Gewinn wurde bei der Festsetzung des Bußgelds berücksichtigt: Das Ordnungsamt hat eine Geldbuße von 12.000 Euro verhängt. Zusammen mit Gebühren und Auslagen ergibt sich ein Gesamtbetrag von rund 12.600 Euro.
Innensenatorin Dr. Eva Högl sagt dazu: „Illegales Glücksspiel ist keine Kleinigkeit. Es zerstört Existenzen. Menschen mit einer Spielsucht verlieren ihr Geld, ihre Arbeit, nicht selten ihre Familie. Wer die gesetzlichen Schutzregeln bewusst umgeht, nimmt das in Kauf – und das dulden wir nicht. Das Ordnungsamt hat hier hervorragende Arbeit geleistet. Meine klare Ansage: Wir kontrollieren weiter, wir greifen durch, und wir werden jeden Verstoß konsequent ahnden."
23. April 2026
Am bundesweiten Zukunftstag öffnen Polizei und Feuerwehr Bremen ihre Türen – und zeigen heute rund 320 Schülerinnen und Schülern, was es bedeutet, Sicherheit für eine ganze Stadt zu verantworten. Sie geben Einblicke in die spannende Arbeit der Sicherheitsbehörden.
Innensenatorin Dr. Eva Högl betont: „Der Zukunftstag ist eine hervorragende Gelegenheit für junge Menschen, Berufe kennenzulernen, die für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung sind. Polizei und Feuerwehr leisten jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Menschen. Wer sich für eine Ausbildung in diesen Bereichen entscheidet, wählt nicht nur einen abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Beruf, sondern auch einen Weg mit sehr guten Entwicklungs- und Perspektivmöglichkeiten.“
Rund 40 Schülerinnen und Schüler erleben heute an unterschiedlichen Feuerwehr-Standorten bei praktischen Vorführungen verschiedene Einsatztechniken und kommen mit erfahrenen Feuerwehrleuten ins Gespräch. Die Polizeien in Bremen und Bremerhaven geben rund 280 Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit, einen direkten Einblick in den Arbeitsalltag der Einsatzkräfte zu erhalten und sich über die verschiedenen Aufgabenbereiche zu informieren. Besondere Highlights sind die Begegnung mit dem SEK sowie die Vorführung der Diensthunde und der Wasserwerfer. Ziel ist es, jungen Menschen frühzeitig Perspektiven für eine Ausbildung im Bereich der Inneren Sicherheit aufzuzeigen. Das Interesse war auch in diesem Jahr wieder ungebrochen hoch: Die insgesamt 320 Plätze am Zukunftstag waren in kurzer Zeit alle vergeben.
Das Ressort für Inneres und Sport bietet attraktive Ausbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern. Daher beteiligen sich auch die zugeordneten Ämter am Zukunftstag und ermöglichen einzelnen Schülerinnen und Schülern einen Einblick in ihre Arbeit. Dr. Högl: „Sicherheit entsteht nicht nur im Einsatz – sie braucht auch Menschen, die im Hintergrund verlässlich arbeiten: im Bürgeramt, im Ordnungsdienst, im Standesamt oder in der Verwaltung. Wer beim Land Bremen arbeitet, hält das tägliche Leben der Menschen in der Stadt am Laufen.“
Neugierig geworden? Auf unserem Instagram-Kanal stellen wir verschiedene Bereiche vor. Die ersten sechs Beiträge sind schon online: Bürgeramt, Feuerwehrschule, Statistisches Landesamt, Sportamt, Standesamt sowie Fundamt. Und das ist erst der Anfang – weitere Einblicke folgen.