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Innen- und Sportsenatorin Dr. Eva Högl
Innen- und Sportsenatorin Dr. Eva Högl

Hier finden Sie Informationen über die senatorische Behörde und die ihr zugeordneten Ämter und Abteilungen – Polizei, Feuerwehr, Landesamt für Verfassungsschutz, Statistisches Landesamt sowie das Bürger-, Migrations-, Standes-, Ordnungs- und Sportamt. Oberstes Ziel ist die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger des Landes Bremen. Es gibt aber auch viele andere Aufgaben, die in unseren Zuständigkeitsbereich fallen, angefangen bei A wie Apostillen über H wie Härtefallkommission bis Z wie Zentrale Antikorruptionsstelle.

Wir haben auf dieser Seite die wichtigsten Mitteilungen, Dokumente und Links über unsere Arbeit zusammengestellt. So können Sie sich jederzeit über die innenpolitischen Themen und Entwicklungen informieren.

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Innen- und Sportsenatorin Dr. Eva Högl

Innensenatorin Dr. Eva Högl stellt Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 vor

Deutlich weniger Straftaten im Land Bremen – Aufklärungsquote steigt überdurchschnittlich

4. März 2026

Innensenatorin Dr. Eva Högl, der Polizeipräsident der Polizei Bremen, Dirk Fasse, die Leiterin des Landeskriminalamtes, Petra van Anken, sowie der Direktor der Ortspolizeibehörde Bremerhaven, Volker Ortgies, haben heute (4. März 2026) die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025 vorgestellt.

Eine gute Nachricht vorweg: Im Land Bremen sind im Jahr 2025 insgesamt 94.401 Straftaten abschließend in die Statistik eingeflossen. Das sind 10.983 Fälle weniger als im Vorjahr – ein Rückgang um 10 Prozent. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote auf 49 Prozent und liegt damit über dem Durchschnitt der vergangenen 25 Jahre (47 Prozent). In der Stadt Bremen sank die Zahl der Straftaten um 11 Prozent auf 79.494 Fälle, die Aufklärungsquote stieg auf 48 Prozent (Vorjahr: 45 Prozent).

Einzelne ausgewählte Delikte in der Stadt Bremen:

Weniger Raub und Straßenraub
Auch bei den Raubdelikten wirken die zahlreichen Maßnahmen der Polizei Bremen. Etwa der Einsatz der Mobilen Wache und einer temporären Videoüberwachung an sogenannten Hotspots wie der Breminale, dem Freimarkt und der Osterwiese. In der Stadt Bremen sanken die Raubdelikte um 12 Prozent von 1.118 auf 982 Fälle. Die Aufklärungsquote stieg auf 49 Prozent (Vorjahr: 42 Prozent). Beim Straßenraub ging die Zahl um 10 Prozent von 625 auf 564 Fälle zurück. Hier kletterte die Aufklärungsquote auf 38 Prozent – weit über dem Zehn-Jahres-Durchschnitt von 30,9 Prozent.

Soko „Junge Räuber" weiterhin erfolgreich
Die seit September 2023 eingerichtete Soko „Junge Räuber" bleibt damit auch weiterhin ein Erfolgsmodell. Bisher wurden 1.643 Ermittlungsverfahren geführt, davon 1.090 aufgeklärt – eine Quote von 66 Prozent. 526 Tatverdächtige wurden ermittelt, 98 Haftbefehle erwirkt, davon 83 vollstreckt.
Innensenatorin Dr. Eva Högl: „Die Soko Junge Räuber ist ein voller Erfolg. 83 Haftbefehle vollstreckt, 526 Tatverdächtige ermittelt. Wir wollen, dass die Menschen in Bremen sicher sind – auf der Straße, am Bahnhof, in der Innenstadt. Deshalb führen wir die Soko fort."

Weniger Wohnungseinbrüche
Eine besonders positive Entwicklung zeigt sich bei den Wohnungseinbrüchen. In der Stadt Bremen konnte die Zahl um 17 Prozent auf 1.002 Fälle gesenkt werden (Vorjahr: 1.202). Fast jeder zweite Einbruch blieb im Versuchsstadium. Die Aufklärungsquote erreichte mit 12 Prozent einen Höchstwert im Zehn-Jahres-Vergleich (Vorjahr: 8 Prozent). Vor zehn Jahren lag die Zahl der Wohnungseinbrüche noch bei 2.600. Der Rückgang ist auch auf die gute Präventionsarbeit der Polizei und den vermehrten Einsatz privater Sicherheitsvorkehrungen zurückzuführen.
Polizeipräsident Dirk Fasse: „Die erneut gesunkenen Zahlen bei Wohnungseinbrüchen und die gestiegene Aufklärungsquote sind gute Signale: Unsere Präventions- und Ermittlungsarbeit zeigt Wirkung. Gleichzeitig investieren immer mehr Bremerinnen und Bremer selbst in Sicherheitstechnik und schützen ihr Zuhause aktiv."

Weniger Fahrraddiebstähle
Beim Fahrraddiebstahl ist ein deutlicher Rückgang um 22 Prozent von 6.270 auf 4.897 Fälle zu verzeichnen. Auch hier zeigen umfassende Präventionsmaßnahmen der Polizei Bremen und eigene Sicherheitsvorkehrungen der Bremerinnen und Bremer offenbar ihre Wirkung.
Innensenatorin Dr. Eva Högl: „Die Menschen nutzen die Möglichkeiten der Fahrradkodierung durch unsere Polizei. Außerdem nutzen die Bremerinnen und Bremer immer öfter die überwachten Fahrradparkhäuser und möglicherweise sind auch die neuen Möglichkeiten des Bike-Sharing ein Grund, warum weniger Fahrräder geklaut werden.“

Weitere positive Entwicklungen in der Stadt Bremen
Der Diebstahl insgesamt ging um 16 Prozent auf 36.772 Fälle zurück (Vorjahr: 43.731). Die Aufklärungsquote erreichte mit 30 Prozent einen Höchstwert. Der Taschendiebstahl sank um 22 Prozent von 3.476 auf 2.722 Fälle. Die Zahl der vollendeten Tötungsdelikte sank von acht (2024) auf zwei, die Aufklärungsquote lag bei allen Delikten (vollendete und versuchte) bei 91 Prozent. Auch bei der Kinderpornografie ist ein Rückgang um 12 Prozent von 435 auf 385 Fälle zu verzeichnen.
Högl: „Die Zahlen zeigen: Der Einsatz der Polizei Bremen wirkt. Weniger Einbrüche, weniger Raub, weniger Diebstähle – und eine Aufklärungsquote, die über dem Durchschnitt der vergangenen 25 Jahre liegt. Das ist eine gute Nachricht für die Menschen in Bremen."

Gesellschaftliches Klima schlägt sich in der Statistik nieder

Den positiven Entwicklungen stehen jedoch auch besorgniserregende Anstiege bei Gewaltdelikten gegenüber. Wirtschaftliche Belastungen, soziale Spannungen und eine zunehmende Verrohung im Umgang miteinander spiegeln sich auch in der Kriminalstatistik wider.
Högl: „Der Ton in unserer Gesellschaft ist rauer geworden. Das merken wir auf der Straße, das merken wir in den Familien, und das merken auch unsere Einsatzkräfte jeden Tag. Diese Entwicklung macht mir Sorgen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Gewalt und Aggression zur Normalität werden."

Messerangriffe
Die Zahl der Messerangriffe stieg um 36 Prozent von 389 auf 527 Fälle. In 250 Fällen wurden Messer im Zusammenhang mit Bedrohungen eingesetzt, die in Relation zum Vorjahr deutlich angestiegen sind. Der Anstieg von Messerangriffen verdeutlicht auch weiterhin die Notwendigkeit von Waffenverbotszonen in Bremen.

Gefährliche und schwere Körperverletzung
Hier stiegen die Fallzahlen um 32 Prozent von 1.503 auf 1.976 Fälle.

Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte
Die Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte stieg um 60 Prozent von 384 auf 615 Fälle. Ausschlaggebend waren vor allem deutlich mehr Widerstandshandlungen und tätliche Angriffe. Die Aufklärungsquote lag bei 97 Prozent. Auch die Gewalt gegen Rettungskräfte bleibt auf hohem Niveau: 39 Fälle wurden registriert (Vorjahr: 38).
Högl: „Polizistinnen und Polizisten gehen jeden Tag für uns in schwierige Situationen. Sie haben ein Recht darauf, nach dem Dienst gesund nach Hause zu kommen. 60 Prozent mehr erfasste Angriffe – das ist nicht hinnehmbar. Wir stehen hinter unseren Einsatzkräften und werden jeden einzelnen Fall konsequent verfolgen."

Häusliche Gewalt
Die Partnerschaftsgewalt stieg um 11 Prozent von 1.797 auf 2.002 Fälle. Rund 80 Prozent der Opfer sind weiblich, die Täter fast immer männlich. Bei der innerfamiliären Gewalt ist ein Anstieg um 7 Prozent von 830 auf 885 Fälle zu verzeichnen.
Högl: „Bei häuslicher Gewalt ist jeder Fall einer zu viel. Das Land Bremen hat mit dem ressortübergreifenden Landesaktionsplan zur Umsetzung der Istanbul Konvention bereits zahlreiche Maßnahmen zum Schutz der Opfer und zur Aufhellung des Dunkelfeldes auf den Weg gebracht. Finanziert durch das Gesundheitsressort haben die Polizeien ein Hochrisikomanagement aufgebaut und den Opferschutz intensiviert. Mit der elektronischen Fußfessel, die wir im neuen Polizeigesetz verankert haben, haben wir ein weiteres Instrument zum Schutz der Opfer von Hochrisikofällen geschaffen. Die hohen Fallzahlen zeigen jedoch auch, wie wichtig der Ausbau von Schutzmaßnahmen und die sehr gute Zusammenarbeit der Ressorts bleiben.“

Sexueller Missbrauch von Kindern
Die Fallzahlen stiegen um 7 Prozent von 145 auf 155 Fälle. Die Aufklärungsquote lag bei 84 Prozent. 93 Prozent der Täter sind Männer, ihr Durchschnittsalter liegt bei 31 Jahren.
Högl: „Kinder sind die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Jeder einzelne Fall erschreckt mich. Dass die Aufklärungsquote hoch ist, zeigt, dass die Polizei hier genau hinschaut. Gleichzeitig ist der Anstieg auch auf eine zunehmende Sensibilisierung und Anzeigebereitschaft zurückzuführen – und das ist gut so."

Fazit

Innensenatorin Dr. Eva Högl: „Bremen und Bremerhaven sind sicherer geworden – das belegen die Zahlen. Weniger Einbrüche, weniger Raub, weniger Diebstahl, und die Polizei klärt mehr Fälle auf als im Schnitt der vergangenen 25 Jahre. Gleichzeitig nehmen wir die Zunahme bei Gewaltdelikten sehr ernst. Wir werden auch künftig gezielte Schwerpunkte setzen – ob bei Messerangriffen, häuslicher Gewalt oder der Bekämpfung organisierter Kriminalität. Die Polizei Bremen und die Ortspolizeibehörde Bremerhaven haben gezeigt, dass konsequentes Handeln Ergebnisse bringt. Diesen Weg setzen wir fort."

Ordnungsamt greift in der Überseestadt durch – 25 Fahrzeuge abgeschleppt

Eins von insgesamt 25 abgeschleppten Fahrzeugen
Eins von insgesamt 25 abgeschleppten Fahrzeugen

27. Februar 2026

Heute gab es einen groß angelegten Schwerpunkteinsatz in der Bremer Überseestadt. Dabei war ein 9-köpfiges Team des Ordnungsamtes zwischen 16 und 22 Uhr im Einsatz. Im Fokus standen dabei besonders zugeparkte Rettungswege, Verstöße gegen das absolute Haltverbot sowie das unerlaubte Parken in Fußgängerbereichen. Von den 42 verwarnten Fahrzeugen wurden 17 von den Halterinnen und Haltern noch eigenständig entfernt. Die übrigen 25 Fahrzeuge mussten kostenpflichtig abgeschleppt werden.

Innensenatorin Dr. Eva Högl: „Rettungswege müssen frei bleiben – da gibt es keine Kompromisse. Wer Rettungswege zuparkt, gefährdet im Ernstfall Menschenleben. Der Einsatz zeigt: Wir schauen hin und handeln konsequent. Die Überseestadt ist ein beliebter Ort zum Ausgehen und Verweilen. Das darf aber nicht dazu führen, dass Regeln missachtet werden."

Das Ordnungsamt plant weitere Schwerpunktkontrollen in der Überseestadt und anderen stark belasteten Bereichen.

Senat beschließt Investitionspaket für die Innere Sicherheit: Rund 25,8 Millionen Euro für Modernisierungen bei Polizei, Feuerwehr und Bürgerservice

23. Februar 2026

Der Senat hat heute ein umfangreiches Investitionspaket für das Ressort Inneres beschlossen. Insgesamt fließen rund 25,8 Millionen Euro in 20 Maßnahmen für die Polizei, die Feuerwehr, den Katastrophenschutz sowie den Bürgerservice. Das Geld stammt aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität. Die Freie Hansestadt Bremen erhält daraus insgesamt 940,85 Millionen Euro.

Innensenatorin Dr. Eva Högl: „Mit diesem Investitionsprogramm stärken wir die Sicherheit in Bremen ganz konkret. Unsere Polizei und unsere Feuerwehr brauchen eine moderne Ausstattung, um ihren Dienst für die Menschen in Bremen zu leisten. Gleichzeitig machen wir den Bürgerservice spürbar besser. Dieses Paket ist ein wichtiges Signal: Wir investieren in die Handlungsfähigkeit unseres Staates."

Das Programm ist Teil des Investitionssofortprogramms, das der Senat am 9. Dezember 2025 beschlossen hat. Es umfasst insgesamt 112 Maßnahmen mit einem Volumen von rund 354 Millionen Euro. Die jetzt vorgelegten 20 Maßnahmen für den Bereich Inneres bilden die erste Tranche und werden in den Jahren 2026 und 2027 umgesetzt.

Rund 16,9 Millionen Euro für die Polizei

Den größten Anteil des Pakets erhält die Polizei. Mit rund 16,9 Millionen Euro werden zwölf Maßnahmen finanziert. Dazu gehören unter anderem die Beschaffung von Einsatzfahrzeugen (4,5 Millionen Euro), Investitionen in die digitale Infrastruktur und IT-Erneuerung (rund 2,5 Millionen Euro), eine neue Lüftungsanlage für die Kriminaltechnik (2,5 Millionen Euro), die Kühlung des Technik-Serverraums (1,5 Millionen Euro), ein neues Personaleinsatzsteuerungstool (1,77 Millionen Euro) sowie Smartphones für den Einsatzdienst (1,2 Millionen Euro). Außerdem werden Schutzausrüstung, Spezialschutzausstattung und Sondertechnik beschafft. Hinzu kommen Planungsmittel für die Sanierung am Standort Niedersachsendamm und Ladeinfrastruktur für Hybridfahrzeuge.

Dr. Eva Högl: „Unsere Polizistinnen und Polizisten leisten jeden Tag hervorragende Arbeit unter schwierigen Bedingungen. Sie verdienen eine Ausstattung, die diesem Einsatz gerecht wird. Mit den Mitteln aus dem Bundesinfrastrukturprogramm können wir jetzt dringende Bedarfe decken – von der IT über den Fuhrpark bis zur Schutzausrüstung."

Rund 7,5 Millionen Euro für Feuerwehr und Katastrophenschutz

Für die Feuerwehr Bremen und den Katastrophenschutz sind rund 7,5 Millionen Euro vorgesehen. Größter Posten ist die Beschaffung von Einsatzfahrzeugen für die Feuerwehr (4 Millionen Euro). Daneben werden Geräte und Atemschutztechnik ersatzbeschafft (1,25 Millionen Euro), in Fuhrpark und Geräte des Katastrophenschutzes investiert (1 Million Euro) sowie die digitale Infrastruktur der Feuerwehr ertüchtigt (625.000 Euro). Außerdem stehen Planungsmittel für die Feuerwache 3 und die neue Schwerpunktwehr in Burglesum bereit (650.000 Euro).

Besserer Bürgerservice: Dokumentenboxen und KI-Assistent

Rund 1,5 Millionen Euro fließen in den Bürgerservice. Das Bürgeramt und das Migrationsamt erhalten jeweils eine Dokumentenausgabebox. Damit können Bürgerinnen und Bürger ihre Dokumente künftig voraussichtlich rund um die Uhr abholen – unabhängig von den Öffnungszeiten. Darüber hinaus wird im Migrationsamt ein KI-gestützter Antragsassistent eingeführt (1 Million Euro), der die Bearbeitung beschleunigen und die Beschäftigten entlasten soll.

Dr. Eva Högl: „Das Bürgeramt und das Migrationsamt sind für viele Menschen der häufigste Kontakt mit dem Staat. Mit den Dokumentenausgabeboxen und dem KI-Assistenten machen wir den Service moderner und bürgerfreundlicher. Die Menschen sollen spüren, dass der Staat für sie da ist – schnell und unkompliziert."

Weitere Maßnahmen in Vorbereitung

Vier weitere Maßnahmen aus der ersten Tranche des Ressorts Inneres befinden sich in Vorbereitung und werden dem Senat gesondert vorgelegt. Sie betreffen unter anderem ein Drohnenabwehrsystem für die Polizei, eine Beweismitteldatenbank für die IT-Forensik, eine Führungs- und Lagesoftware für den Bevölkerungsschutz sowie Infrastruktur für das Krisenmanagement. Zusammen mit diesen Maßnahmen umfasst die erste Tranche für das Ressort Inneres insgesamt rund 37 Millionen Euro.

Hintergrund

Der Bund stellt den Ländern über das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität insgesamt 100 Milliarden Euro für Investitionen bereit. Die Freie Hansestadt Bremen erhält daraus 940,85 Millionen Euro. Die Mittel fließen in den Abbau von Investitionsrückständen, die Digitalisierung und die Stärkung der Handlungsfähigkeit des Staates. Die Finanzierung erfolgt zu 100 Prozent aus Bundesmitteln.

Ordnungsamt greift in der Überseestadt durch - 25 Fahrzeuge abgeschleppt

Eines von 25 abgeschleppten Fahrzeugen in der Überseestadt.
Eines von 25 abgeschleppten Fahrzeugen in der Überseestadt.

23. Februar 2026

Das Ordnungsamt hat am vergangenen Freitag einen groß angelegten Schwerpunkteinsatz in der Bremer Überseestadt durchgeführt. Dabei wurden 42 falsch abgestellte Fahrzeuge verwarnt. 25 davon mussten abgeschleppt werden.

Neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes waren zwischen 16.00 und 22.00 Uhr in der Überseestadt im Einsatz. Im Fokus standen dabei besonders zugeparkte Rettungswege, Verstöße gegen das absolute Haltverbot sowie das unerlaubte Parken in Fußgängerbereichen. Kontrolliert wurde in den Bereichen Ludwig-Franzius-Platz, Kommodore-Johnsen-Boulevard und Am Weser-Terminal.

Von den 42 verwarnten Fahrzeugen wurden 17 von den Halterinnen und Haltern noch eigenständig entfernt. Die übrigen 25 Fahrzeuge mussten kostenpflichtig abgeschleppt werden.

Innensenatorin Dr. Eva Högl: „Rettungswege müssen frei bleiben – da gibt es keine Kompromisse. Wer Rettungswege zuparkt, gefährdet im Ernstfall Menschenleben. Der Einsatz zeigt: Wir schauen hin und handeln konsequent. Die Überseestadt ist ein beliebter Ort zum Ausgehen und Verweilen. Das darf aber nicht dazu führen, dass Regeln missachtet werden."

Das Ordnungsamt wird auch in Zukunft Schwerpunktkontrollen in der Überseestadt und anderen stark belasteten Bereichen durchführen.

Senatsempfang für die Erfolgreichsten des Sportjahres 2025

Vor der Ehrung in der Oberen Rathaushalle
Vor der Ehrung in der Oberen Rathaushalle

18. Februar 2026

Sportsenatorin Dr. Eva Högl hat heute 96 Sportlerinnen und Sportler in der Oberen Rathaushalle empfangen. Sie hat die herausragenden Leistungen im Sport im vergangenen Jahr gewürdigt. Geehrt wurden diejenigen, die einen ersten Platz bei einer Deutschen Meisterschaft errungen haben oder einen ersten bis dritten Platz bei einer Europa- oder Weltmeisterschaft. Außerdem auch deren Trainerinnen und Trainer. Im Mittelpunkt standen zudem sechs Ehrenamtliche für ihr besonderes Engagement im Bremer Sport.

Dr. Högl: "Sport ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens im Land Bremen. Unsere Athletinnen und Athleten haben Bremen und Bremerhaven im Jahr 2025 wieder weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht. Ihr Einsatz, ihre Disziplin und ihr Siegeswille sind Vorbild für uns alle. Heute ehren wir nicht nur sportliche Höchstleistungen, sondern auch Menschen, die mit Leidenschaft und konsequenter Arbeit Großartiges erreicht haben. Sie können stolz auf diese Leistungen sein – und mit mir ist ganz Bremen und Bremerhaven stolz auf Sie."

Ein internationaler Höhepunkt im Sportjahr 2025 war der Weltmeistertitel der Lateinformation des Grün Gold Club. Die Mannschaft ertanzte sich Ende des Jahres den 15. Weltmeistertitel und darf sich vor der Veranstaltung in das Goldene Buch der Stadt Bremen eintragen.

Ebenfalls in der Riege der zu Ehrenden: Die gebürtige Oldenburgerin Friedelinde Petershofen. Sie holte sich den 1. Platz der Deutschen Meisterschaft im Stabhochsprung. Die Athletin vom SV Werder Bremen sprang dabei 4,20 Meter hoch.

Besonders würdigte die Senatorin das Engagement der vielen Ehrenamtlichen, die in den Vereinen als Übungsleiterinnen und Übungsleiter, Sportwarte, Kampfrichterinnen und Kampfrichter, als Kassenwarte, Vorstände oder Jugendwarte tätig sind. Einer von ihnen: Der Bremerhavener Jens Ennen. Im Bereich des Tischtennis war er für das Passwesen und die Organisation von vielen regionalen und überregionalen Wettkämpfen verantwortlich. Er hat sich außerdem als Trainer für den Nachwuchs und ein gelungenes Miteinander von jüngeren und älteren Spielern eingesetzt.

Innensenatorin Dr. Högl verurteilt linksextremistischen Aufruf: „Interventionistische Linke" versucht von eigenem Extremismus abzulenken

9. Februar 2026

Innensenatorin Dr. Eva Högl hat den aktuellen Solidaritätsaufruf der „Interventionistischen Linken" (IL) scharf kritisiert: „Hier wird mit billigen Mitteln versucht, Anschluss an eine breite Öffentlichkeit zu finden".

In dem Aufruf unter dem Motto 'Wir sind alle ...' behauptet die Gruppe, Opfer einer Hetzkampagne zu sein. Zudem wird der Rücktritt der Amtsleitung des Verfassungsschutzes gefordert.
Dr. Högl: „Das ist ein durchschaubares Manöver. Die IL versucht, sich als harmlose Bürgerinitiative darzustellen und ein Feindbild aufzubauen, das nicht der Realität entspricht. Tatsächlich geht es nicht um linke Politik im Allgemeinen, sondern um gewaltorientierten Linksextremismus. Die IL ist eine Gruppierung, die zum Ziel hat, unsere Demokratie und Verfassung zu überwinden. Deshalb wird sie seit Jahren zu Recht im Verfassungsschutzbericht geführt."

Die Senatorin weist den Vorwurf zurück, der Verfassungsschutz arbeite gegen linke Politik: „Es ist ein typisches Muster von Linksextremisten, anschlussfähige Slogans zu verfassen. Mit 'Wir sind alle IL' soll Solidarität erzeugt werden – dabei geht es um Extremismus, nicht um demokratische Politik."

Dr. Högl stellt sich ausdrücklich hinter den Verfassungsschutz: „Ich stehe voll und ganz hinter dem Verfassungsschutz Bremen, seinen Beschäftigten und der Amtsleitung. Sie leisten wichtige Arbeit für unsere Sicherheit und Demokratie." Der Verfassungsschutz halte sich dabei stets an die geltenden Gesetze und arbeite nach klaren rechtlichen Vorgaben.

Die Senatorin bekräftigt zugleich, dass Bremen konsequent gegen jede Form von Extremismus vorgehe: „Wir bekämpfen Rechtsextremismus genauso entschieden wie Linksextremismus. Beide bedrohen unsere freiheitliche Demokratie. Unser Rechtsstaat schützt die demokratische Grundordnung gegen Angriffe von allen Seiten. Der Versuch der IL, die Situation zu eskalieren, wird nicht verfangen. Wer unsere demokratische Grundordnung bekämpft, muss mit der Beobachtung durch den Verfassungsschutz rechnen. Daran wird sich auch künftig nichts ändern."

Ordnungsamt entfernt 22 unangemeldete und nicht fahrbereite Fahrzeuge

Eins von 22 abgeschleppten Autos

4. Februar 2026

Das Ordnungsamt hat heute früh zwischen 7.30 Uhr und 10 Uhr in einem Gewerbegebiet in Oslebshausen 22 illegal abgestellte Fahrzeuge entfernt. Die Pkw waren nicht zugelassen oder nicht mehr betriebsbereit.

Innensenatorin Dr. Eva Högl: „Illegal abgestellte Fahrzeuge sind kein Kavaliersdelikt. Sie blockieren Wege und gefährden die Sicherheit – und werden in Bremen konsequent entfernt.“
Hintergrund der heutigen Maßnahme waren wiederholte Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern, die das Ordnungsamt in den vergangenen Wochen erreicht hatten. Die Fahrzeuge standen auf öffentlichen Verkehrsflächen und behinderten sowohl den Straßenverkehr als auch die reguläre Straßenreinigung. Andere beeinträchtigten dort ansässige Firmen bei der Anlieferung.

Allein im vergangenen Jahr wurden im Stadtgebiet Bremen 303 nicht fahrbereite Fahrzeuge abgeschleppt. Dem Ordnungsamt werden durchschnittlich 10 bis 15 auffällige Fahrzeuge pro Woche gemeldet. Die Zahl der Meldungen ist tendenziell rückläufig. Dennoch bleibt die Entfernung illegal abgestellter Fahrzeuge aus dem öffentlichen Raum eine dauerhafte Aufgabe. Eingehenden Hinweisen geht das Ordnungsamt zeitnah nach.

Waffen- und Messerverbot am Hauptbahnhof und im ÖPNV wird ausgeweitet

Die erweiterte Waffenverbotszone

3. Februar 2026

Der Senat hat heute beschlossen, das Verbot von Waffen und Messern in Bremen deutlich auszuweiten. Ziel der neuen Regelungen ist es, die Sicherheit am Hauptbahnhof und im öffentlichen Personennahverkehr spürbar zu verbessern.

Ganztägiges Verbot im Bahnhofsgebäude

Das Waffen- und Messerverbot in der Bahnhofsvorstadt gilt weiterhin von 22 bis 6 Uhr. Neu einbezogen werden das Bahnhofsgebäude selbst, der Willy-Brandt-Platz sowie die Bereiche Richtweg und Contrescarpe. Im Bahnhofsgebäude gilt das Verbot künftig ganztägig.

Waffen- und Messerverbot erstmals im gesamten ÖPNV

Erstmals gilt das Waffen- und Messerverbot auch landesweit im öffentlichen Personennahverkehr – und zwar rund um die Uhr in allen Bussen, Bahnen, Straßenbahnen sowie an Haltestellen und Bahnsteigen. Taxen sind von der Regelung nicht erfasst.
Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 10.000 Euro. Verbotenerweise geführte Waffen und Messer können eingezogen werden.

Ausnahmen

Ausgenommen sind u.a. Messer in einem verschlossenen Behältnis oder einer Verpackung, sodass sie nicht unmittelbar greifbar sind. Berufsgruppen wie Polizeikräfte, Handwerker oder Rettungskräfte sind bei der Ausübung ihrer Tätigkeit ebenfalls vom Messerverbot ausgenommen.

Innensenatorin Dr. Eva Högl: „Die Sicherheit der Menschen hat für uns höchste Priorität. Mit dem erweiterten Waffen- und Messerverbot am Hauptbahnhof ermöglichen wir Polizei und Ordnungsamt wirksame Kontrollen und stärken damit deutlich die Sicherheit von Reisenden und Gewerbetreibenden."

Die neue Regelung tritt am 5. Februar 2026 in Kraft.

Bremen macht sich stark für den Ernstfall

Umfassendes Programm für Zivile Verteidigung mit zentraler Steuerung

13. Januar 2026

Bremen geht einen innovativen Weg: Mit einem strukturierten Landesprogramm bereitet sich das Land gezielt auf Krisen und Bedrohungen vor – von Cyberangriffen über hybride Angriffe bis zum Verteidigungsfall. Das Besondere: Ein eigenes Programmbüro bei der Senatorin für Inneres und Sport koordiniert alle Maßnahmen zentral und prüft systematisch Wechselwirkungen.
Der Senat hat heute das Landesprogramm „Bremen resilient | Landesprogramm Zivile Verteidigung" beschlossen. Damit reagiert Bremen umfassend auf die veränderte sicherheitspolitische Lage. Das Programm läuft bis Ende 2028 und bündelt alle notwendigen Maßnahmen für Krisen-, Spannungs- und Verteidigungsfälle.

Dr. Eva Högl: „Wir haben in den vergangenen Jahren erlebt, wie schnell sich die Sicherheitslage verändern kann. Von der Gasmangellage 2022 bis zu den aktuellen Angriffen auf kritische Infrastruktur in Berlin: Krisen kommen oft unerwartet. Mit ‚Bremen resilient' schaffen wir jetzt die Grundlagen, um im Ernstfall schnell und koordiniert handeln zu können. Das Programmbüro sorgt dafür, dass wir systematisch alle notwendigen Konzepte entwickeln und dabei mögliche Lücken frühzeitig erkennen. Das unterscheidet uns: Wir arbeiten nicht an Einzellösungen, sondern bauen eine umfassende Struktur auf."

Über 60 Vorhaben in sechs Bereichen
Das Programm umfasst die Zivile Alarmplanung, die Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen, den Zivilschutz, die Versorgung der Bevölkerung, die Unterstützung der Streitkräfte sowie zentrale Querschnittsthemen. Alle Ressorts des Landes und die Stadt Bremerhaven arbeiten dabei eng zusammen. Durch die regelmäßige Abstimmung und ein zentrales Monitoring soll sichergestellt werden, dass die Planungen der unterschiedlichen Ressorts eng aufeinander abgestimmt sind. Diese sollen bestmöglich mit den entsprechenden Planungen anderer Länder und des Bundes verzahnt werden. Zu den konkreten Vorhaben gehören unter anderem die Warnung der Bevölkerung, die Sicherstellung der Trinkwasser-, Lebensmittel- und Energieversorgung, die medizinische Notfallversorgung sowie die Absicherung kritischer Infrastrukturen.

Zur besseren Abstimmung richtet Bremen einen neuen ressortübergreifenden Arbeitskreis ein: Der „AK Kritische Infrastrukturen / Zivile Verteidigung" koordiniert die Arbeit zwischen allen Behörden und mit Bremerhaven. Diese Verzahnung beider Themenfelder in einem Gremium ist bundesweit einzigartig.

Nach der Innenministerkonferenz 2025 in Bremen

Innensenatorin Dr. Eva Högl übergibt Innensenator Andy Grote den Staffelstab und damit auch den Vorsitz der IMK für das Jahr 2026 in Hamburg | © Behörde für Inneres und Sport Hamburg

8. Januar 2026

Dr. Eva Högl: „Die Innenministerkonferenz sorgt für die öffentliche Sicherheit in Deutschland. Bund und Länder sind auch in diesem Jahr enorm gefordert. In fünf Bundesländern wird gewählt und es geht darum, unsere Demokratie zu stärken und Extremismus entschieden und mit allen rechtsstaatlichen Möglichkeiten entgegen zu treten. Wir müssen uns gegen hybride Bedrohungen, Cyberangriffe und Drohnen wappnen und den Zivilschutz deutlich verbessern. Der Schutz und die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger ist unsere gemeinsame Aufgabe. Ich wünsche Andy Grote für sein Vorsitzjahr viel Erfolg. Hamburg wird das gut machen und kann auf die volle Unterstützung Bremens zählen.“

Senat beschließt Finanzierung von 225 Polizeianwärterinnen und -anwärtern sowie 65 Ausbildungsplätze bei der Feuerwehr

Personalaufbau für mehr Sicherheit in Bremen
Personalaufbau für mehr Sicherheit

16. Dezember 2025

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung die Einstellung von weiteren 225 Anwärterinnen und Anwärtern im Jahr 2026 beschlossen. So können die Polizei Bremen und die Ortspolizeibehörde Bremerhaven ihren kontinuierlichen Personalaufbau fortsetzen.

Innensenatorin Dr. Eva Högl würdigt die heutige Entscheidung des Senats: „Damit werden wir ein zentrales Versprechen einlösen. Wir erreichen die Zielzahlen von 3.100 Beschäftigte bei der Polizei Bremen im Jahr 2028 und 580 bei der Ortspolizeibehörde erstmalig im Jahr 2029. Es werden weitere Polizistinnen und Polizisten dringend gebraucht. Die Bandbreite der Aufgaben, die in Bremen und Bremerhaven zu bewältigen sind, ist enorm – von Verkehrsunfällen und Nachbarschaftskonflikten über Fahrradkontrollen bis hin zur Bekämpfung von Kriminalitätsformen wie ausgeklügelte Betrugsmaschen, Menschenhandel, Clan- und Drogenkriminalität sowie Einsätze bei großen Demonstrationen.“

Auch die Feuerwehr Bremen stellt ihre Nachwuchsgewinnung breit auf und bietet insgesamt 65 Ausbildungs- und Anwärterplätze an. Dazu erklärt Dr. Högl: „Wir investieren damit gezielt in die Leistungsfähigkeit unserer Feuerwehr. Wir stärken nicht nur die klassischen Laufbahnen, sondern gehen mit der erstmaligen Ausbildung von Werksfeuerwehrkräften neue Wege und bauen gleichzeitig den rettungsdienstlichen Bereich weiter aus. Damit stellen wir die Feuerwehr Bremen zukunftsfest auf und sorgen für eine verlässliche Gefahrenabwehr für die Menschen in unserer Stadt.“

16. Dezember 2025

Der Senat bringt Bremen aktiv ins Rennen um das Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten". Mit dem heutigen Beschluss will sich das Land gezielt um Fördermittel für zehn zentrale Sportprojekte bewerben. Profitieren sollen Bremer Vereine, Sporthallen und Schwimmbäder. Insgesamt geht es um Investitionen in Millionenhöhe, für die im Haushalt Eigenmittel gesichert werden. Über die endgültige Höhe der Förderung durch den Bund entscheidet der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.
Sportsenatorin Dr. Eva Högl: "Wir nutzen die Chance, marode Sportanlagen zu erneuern und gleichzeitig Gesundheit, Klimaschutz und soziale Teilhabe zu stärken. Besonders wichtig ist mir, dass wir unsere Sportvereine unterstützen, die mit viel Engagement Verantwortung für nachhaltige und moderne Anlagen übernehmen."

Von der Turnhalle bis zum Stadtteilbad
Bremen bringt ein breites Paket auf den Weg: Vorgeschlagen werden der Ersatzneubau von Sporthallen in Huchting und Blumenthal, neue Kunstrasenplätze in Horn und Walle sowie die energetische Sanierung des Schlossparkbads und des Hallenbads Huchting. Auch die Vereine sollen direkt profitieren: Der Blumenthaler SV, der ATS Buntentor und der TV Süd wollen ihre Anlagen klimaneutral modernisieren. Zusätzlich plant das Sportressort ein eigenes Förderprogramm für kleinere Sanierungen in Sportvereinen.
Die Senatorin hat die Projektauswahl gezielt vorbereitet und auf einen ausgewogenen Mix aus Vereinsprojekten, kommunalen Sportstätten und Schwimmbädern gesetzt. "Wir haben bewusst Projekte ausgewählt, die sportfachlich überzeugen und zugleich hohe Standards bei Klimaschutz, Barrierefreiheit und Umsetzbarkeit erfüllen", so Dr. Högl.
Geplant sind unter anderem LED-Beleuchtung, Wärmepumpen und Photovoltaik. Die neuen Kunstrasenplätze kommen ohne Mikroplastik aus und erfüllen die EU-Vorgaben.

Das Bundesprogramm im Überblick
Mit dem Programm "Sanierung kommunaler Sportstätten" stellt der Bund 916 Millionen Euro für die Modernisierung kommunaler Sportanlagen bereit. Gefördert werden insbesondere energetische Sanierungen und barrierefreie Umbauten mit regionaler Bedeutung. Bremen reicht seine Projektskizzen bis zum 15. Januar 2026 ein. Bei erfolgreicher Auswahl können die ersten Baumaßnahmen bereits 2026 starten.

v.l.n.r.: Ulrich Peschel (Andreas Hospiz), Dr. Eva Högl, Wolfgang Dietze (Fahrradtraining an Grundschulen), die 87-jährige Rita Behrens (SÄM-Theater), Dr. Claudia Schilling,  Antje Nanninga (DRK) und Hartmut Schwarz (Seniorenbüro)
v.l.n.r.: Ulrich Peschel (Andreas Hospiz), Dr. Eva Högl, Wolfgang Dietze (Fahrradtraining an Grundschulen), die 87-jährige Rita Behrens (SÄM-Theater), Dr. Claudia Schilling, Antje Nanninga (DRK) und Hartmut Schwarz (Seniorenbüro)

15. Dezember 2025

Innenressort und Sozialbehörde würdigen Arbeit beim traditionellen Rathausempfang

Stellvertretend für insgesamt rund 235.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Bundesland sind heute Abend 350 Menschen aus Bremen und Bremerhaven in der festlichen Oberen Rathaushalle zusammengekommen. Anlass war der traditionelle Senatsempfang, mit dem Sozialbehörde und Innen- und Sportressort immer in der Adventszeit dieses große freiwillige Engagement würdigen.

Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Dr. Claudia Schilling, und Innen- und Sportsenatorin Dr. Eva Högl dankten den Bremerinnen und Bremern für ihren Dienst an der Gemeinschaft und sprachen ihnen ihre Anerkennung aus. Der Einladung gefolgt waren Ehrenamtliche aus einer Vielzahl von Einrichtungen und Projekten, die häufig einen großen Teil ihrer Freizeit zur Verfügung stellen, um andere Menschen in vielfältiger Weise zu unterstützen.

Innensenatorin Dr. Eva Högl: „Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Menschen packen an, helfen anderen und übernehmen Verantwortung – ohne Bezahlung, aus Überzeugung. Das verdient unseren größten Respekt. Wer sich ehrenamtlich engagiert, macht unsere Demokratie stark und lebendig. Es zeigt: Wir stehen füreinander ein. Das ist gelebte Solidarität. Zugleich ist klar: Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen, damit Ehrenamt möglich bleibt und wertgeschätzt wird. Dafür setze ich mich ein – heute und jeden Tag."

11. Dezember 2025

Heute folgt Senatorin Dr. Eva Högl Ulrich Mäurer, der das Ressort seit 2008 verantwortet hat.

Eva Högl war zwölf Jahre lang Mitglied des Deutschen Bundestages. Dort war sie unter anderem stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion für Inneres, Recht und Verbraucherschutz, Sport, Kultur und Medien. Von 2020 bis 2025 war sie Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages. Die Juristin bringt damit umfassende Erfahrung in den Bereichen Innere Sicherheit, Recht und Sport mit.

Högl: "Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe in Bremen und darauf, gemeinsam mit meinem Ressort die Sicherheit und den Zusammenhalt in unserem Land zu stärken. Bremen und Bremerhaven sind weltoffene und lebendige Städte – das wollen wir bewahren und weiter entwickeln."
Die neue Senatorin sieht zentrale Herausforderungen vor allem in den Bereichen Kriminalitätsbekämpfung, Migration sowie Schutz vor Cyberangriffen: "Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat oberste Priorität. Wir werden die Kriminalität konsequent bekämpfen und Migration verantwortungsvoll steuern. Der Schutz vor Cyberangriffen und ein starker Bevölkerungsschutz sind weitere wichtige Aufgaben für die kommenden Jahre."

Dr. Eva Högl wurde am 6. Januar 1969 in Osnabrück geboren und studierte Rechtswissenschaften. Sie promovierte 1997 über europäisches Arbeits- und Sozialrecht. Für ihr neues Amt ist die 56-Jährige bereits im September von Berlin nach Bremen gezogen.

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